15.03.2014 //

Beschaffungsleitfaden für Spanien veröffentlicht

Neben vielfältigen Marktinformationen präsentieren sich auch zahlreiche Anbieter in unterschiedlichen Beschaffungskategorien.

AHK und BME zeigen in einem gemeinsamen Beschaffungsleitfaden die Potenziale des spanischen Beschaffungsmarktes auf. Neben vielfältigen Marktinformationen präsentieren sich auch zahlreiche Anbieter in unterschiedlichen Beschaffungskategorien. Nutzen auch das Potenzial in Spanien!

Nachdem das Bild Spaniens in den letzten Jahren primär durch die massiven Auswirkungen der Wirtschaftskrise geprägt wurde, treten allmählich wieder die Wachstumssignale in den Vordergrund. Die Krisenjahre haben im Zuge der initiierten Strukturreformen jedoch auch positive Effekte mit sich gebracht: Die spanischen Lohnstückkosten sind in den vergangenen Jahren um mehr als 15 Prozent gesunken. Gleichzeitig haben die spanischen Exporte, auch Richtung Deutschland, deutlich zulegen können. Diese Entwicklung ist u.a. dadurch begründet, dass auf deutscher Seite das Interesse gestiegen ist, verstärkt nach Lieferanten in Europa, speziell in den „Krisenländern“ wie Griechenland, Italien, Portugal und Spanien Ausschau halten.

Die deutsche Industrie findet speziell im industriellen Norden Spaniens ein umfangreiches Netz an qualifizierten Lieferanten in logistisch sehr gut erschlossenen Regionen. Insgesamt bietet Spanien ca. 10.000 industrielle Subunternehmen. Ebenso lassen sich eine Vielzahl von Ingenieurbüros und IKT-Dienstleistern finden, die sich als qualifizierte Partner für eine Kooperation und die Auslagerung von Leistungen anbieten.

Fakten aus dem AHK/BME Beschaffungsleitfaden:

  • Anzahl der Subcontracting-Anbieter: 13.000 (270.000 Mitarbeiter / Umsatz 61 Mrd. EU)
  • Anzahl potenzieller Zulieferer: 20.000 (Schätzung der spanischen Handelskammern)
  • Sektoren:
    • Eisen- und Metallprodukte (21%)
    • Komponenten- und Teile für Automobilindustrie (19 %)
    • Maschinen- und Anlagenbau (11%)
    • Elektrotechnik und Elektronik (8%)

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