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5. BME-Forum: Global Sourcing - Pre-Workshop Dienstag, 23.02.2010

Recht beim Einkauf in China

Vertragsgestaltung nach chinesischem Recht: Rechtspraxis sowie die wesentlichen Unterschiede zum deutschen Recht

Workshopziel:

Beim Einkauf in China ist es häufig sinnvoll, die Verträge nach chinesischem Recht zu vereinbaren, denkt man nicht zuletzt an die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen. Es ist somit unerlässlich, die Grundzüge der Vertragsgestaltung nach chinesischem Recht sowie die Unterschiede zum vertrauten deutschen Recht zu kennen. Wie werden Gewährleistungsfälle abgewickelt? Welche Fristen gibt es einzuhalten? Welche kulturellen Besonderheiten gibt es darüber hinaus bei der Vertragsverhandlung zu beachten? In diesem Workshop erhalten Sie Antworten auf diese und weitere Fragen.

Zielgruppe:

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Einkauf, Global Sourcing, Materialwirtschaft sowie alle, die in China einkaufen und sich somit mit den rechtlichen Besonderheiten vertraut machen wollen.

Inhalte:

Rechtliche Rahmenbedingungen beim China-Sourcing
- Die wichtigsten Rechtsquellen
- Chinas Recht ist doch nicht ganz fremd: Orientierung Chinas am deutschen Recht

Vertragsverhandlungen und -gestaltung in China
- Vertragsvorbereitung – kulturelle Besonderheiten
- Vertragsverhandlungen – Starten Sie am Ziel…und einigen Sie sich in der Mitte!
- Vertragsabschluss
- Vertragsimplementierung

Vertragsgestaltung nach chinesischem Recht: Typische Klauseln und damit verbundene Regelungen
- Schließung von Verträgen, Zeitpunkt des Zustandekommens
- Beendigung von Verträgen: Rücktritt, Kündigung, Anfechtung Eigentumsübertragung,  
  Gefahrübertragung
- Chinesisches Gewährleistungsrecht und Haftung des Lieferanten
- Verjährung in China
- Bedeutung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

- Umgang mit Leistungsstörungen
- Mangelhafte Ware
- Lieferverzug
- Welche Rechte Sie geltend machen können
- Fristen und Mahnungen
- Sanktionen: Minderung, Vertragsstrafen, Schadensersatzregelungen

Durchsetzbarkeit der Urteile – So bekommen Sie auch Recht!
- Bedeutung und Durchsetzbarkeit internationaler Verträge in China
- Richtige Vorbereitung und Formulierung
- Schiedsgerichte und Schiedsvereinbarungen

Methodik:

Fachvortrag, Musterformulierungen, Fallbeispiele

Ihr Workshopleiter:

Herr Rechtsanwalt Rainer Burkardt ist Partner und Leiter der chinesisch-deutschen Praxis der Kanzlei Squire, Sanders & Dempsey L.L.P. in Shanghai. Er arbeitet seit elf Jahren in China und konzentriert sich in seiner Beratungstätigkeit auf deutsche beziehungsweise europäische Unternehmen, die nach China expandieren bzw. den chinesischen Markt nutzen. Rainer Burkardt ist außerdem Vorstandsmitglied der Deutschen Außenhandelskammer, Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgruppe Recht der Europäischen Handelskammer als auch Vertrauensanwalt des Österreichischen Generalkonsulates
in Shanghai.

Workshopzeiten:

09.30 – 17.00 Uhr
Die Pausenzeiten werden individuell zwischen den Teilnehmern und dem Workshopleiter festgelegt.