06.04.2017 //

3. DICO Talk im Zeichen von „Datenschutz 2.0“

BME unterstützt insbesondere KMU bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de

„Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) wirft Ihre Schatten voraus. Zum 25. Mai 2018 wird sie die nationalen Datenschutzgesetze in der EU weitestgehend ablösen und bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Zu berücksichtigen sind nicht nur die erhöhten Bußgelder bis zu vier Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes, sondern auch die mit der Rechenschaftspflicht des Verarbeiters einhergehende Nachweispflicht der Einhaltung der EU-DSGVO“, heißt es in der Einladung zum 3. DICO Talk, der am 29. März bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frankfurt stattfand.

Unter den 60 Teilnehmern an der Informationsveranstaltung unter dem Motto „Datenschutz 2.0“ waren mit Noreen Loepke, Leiterin Servicebereich Recht, und Kirstin Scheel, Datenschutzbeauftragte, auch zwei Vertreterinnen des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) dabei. Der Einkäuferverband ist seit Juni 2016 Kooperationspartner des DICO – Deutsches Institut für Compliance e.V., Berlin. „Damit erweitern wir die öffentliche Wahrnehmung in relevanten Kreisen, stärken die jeweiligen Marken, fördern den Austausch von Gedanken und Ideen und erschließen Ressourcen“, betonte Frau Loepke. DICO lud bereits zum dritten Mal zu einem Meinungsaustausch über die praktische Compliance-Arbeit in privaten und öffentlichen Unternehmen ein. Veranstaltungsort war dieses Mal die KPMG-Niederlassung „The Sqare“ am Frankfurter Flughafen.

„Beim Datenschutz in kleinen und mittleren Unternehmen fühlen sich noch viele Firmen allein auf weiter Flur“, betonte Kirstin Scheel vom BME. Damit die am 25. Mai 2016 in Kraft getretene DSGVO voll wirksam werden kann, müssten „sowohl KMU als auch Global Player aber zunächst ihre Hausaufgaben machen“. Die DSGVO legt einen sehr viel stärkeren Fokus auf Formalisierung, Dokumentation, Risikoanalyse und Transparenz. Im Ergebnis zielt sie auf die Einrichtung Datenschutz-Managementsystems ab, das umfangreiche Neuerungen und Adjustierungen von Organisation, Prozessen sowie Maßnahmen in den Unternehmen mit sich bringt „Die neue DSGVO führt zu einer erheblichen Verschärfung der Compliance-Verantwortlichkeit, der Haftung des Verantwortlichen und des Auftragsverarbeiters“, ergänzte Noreen Loepke.

Für mehr Infos: www.bme.de/compliance
Ansprechpartnerin: noreen.loepke(at)bme.de

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