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BIP im 4. Quartal 2011 leicht geschrumpft

Quelle: Destatis, Wiesbaden
Quelle: Destatis, Wiesbaden

Im Schlussquartal 2011 ist die deutsche Wirtschaft wie erwartet geschrumpft (um 0,2 Prozent). Aufgrund der zuletzt deutlichen Rückgänge bei der Industrieproduktion und den Warenexporten ist die Ausgangsbasis für das laufende Jahr ungünstig, berichtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin). „Ein schwacher Start in das Jahr und der frostige Februar werden die Wirtschaftsleistung wohl auch im ersten Quartal belasten“, sagte DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. Die sich deutlich aufhellende Unternehmensstimmung und die zuletzt wieder etwas dynamischeren Auftragseingänge in der Industrie machten indes Hoffnung, dass die deutsche Wirtschaft ab dem Frühjahr wieder wachse. „Die Krise im Euroraum bremst das Wachstum in Deutschland voraussichtlich nur vorübergehend. Schon ab der Jahresmitte ist – auch aufgrund von Nachholeffekten – wieder mit kräftigen Zuwächsen zu rechnen“, so DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

 
Insgesamt erwartet das DIW Berlin für das laufende Jahr ein Wachstum von 0,6 Prozent. Die Konjunkturflaute im Winterhalbjahr belastt damit zwar den Jahresdurchschnitt, dürfte aber weitgehend ohne Auswirkungen am Arbeitsmarkt bleiben.



Verfasser: Frank Rösch, BME Frankfurt