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Ifo: Geschäftsklima trübt sich weiter ein

Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Oktober zum sechsten Mal in Folge gesunken. Die Unzufriedenheit der Firmen mit ihrer aktuellen Lage hat erneut zugenommen, informiert das ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. Dagegen seien die Geschäftserwartungen unverändert auf niedrigem Niveau geblieben. Die Wolken am deutschen Konjunkturhimmel verdunkeln sich.

Im Verarbeitenden Gewerbe habe sich der Rückgang des Geschäftsklimas im Oktober weiter fortgesetzt. Die Geschäftslage sei deutlich schlechter geworden und entspreche nun in etwa dem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen an die weitere Geschäftsentwicklung hätten sich erstmals seit einem halben Jahr leicht erholt und seien nun weniger pessimistisch. Die Kapazitäten wurden von den Firmen erheblich weniger ausgelastet als im Vorquartal. Dies sei der dritte Rückgang in Folge.
 
Nach einer Erholung im Vormonat habe der Geschäftsklimaindex sowohl im Einzel- als auch im Groß-handel wieder nachgegeben. Die befragten Firmen im Einzelhandel hätten sich zwar deutlich zufriedener mit ihrer Geschäftslage gezeigt, seien jedoch erheblich pessimistischer bezüglich des Geschäftsverlaufes in den kommenden sechs Monaten. Der Großhandel habe zwar von leicht verbesserten Erwartungen berichtet, die Geschäftslage jedoch deutlich schlechter bewertet.
 
Im Bauhauptgewerbe sei der Geschäftsklimaindex weiter gesunken. Während die befragten Baufirmen die kommende Geschäftsentwicklung weniger pessimistisch beurteilten, seien sie deutlich unzufriedener mit ihrer aktuellen Lage gewesen.



Verfasser: Frank Rösch, BME Frankfurt
Quelle: ifo/BME e.V.