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Logistik-Frachtkosten

Projektbeschreibung - BME-Benchmark-Services: Benchmark Logistik (Frachtkosten)

Im Rahmen eines kontinuierlichen Benchmarkings bietet der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) seinen Firmenmitgliedern eine Plattform, zur Überprüfung ihrer Frachten in den Frachtbereichen See-, Straßen- und Luftverkehre.

Um die Erfassung und Aktualisierung der Daten komfortabel zu gestalten, stellt der BME den Teilnehmern Templates mit Bedienungshinweisen zur Verfügung. Nach der Erfassung der Daten senden die Teilnehmer diese per Email an den BME zurück. Die Daten werden in eine zentrale Datenbank eingespielt und nach Abschluss der Plausibilitätsprüfung werden die Daten ausgewertet.

Die Ergebnisse der Auswertung werden den Teilnehmern in verschlüsselter Form zur Verfügung gestellt. Der Teilnehmer erhält eine Übersicht, bei der seine Fracht mit 100% angesetzt wird und die Frachten der Verlader mit vergleichbaren Relationen prozentual ins Verhältnis gesetzt werden. Jeder Teilnehmer erhält die Auswertung nur für die Relationen der angegebenen Frachten.

Frachtbereiche des Benchmarkings

Es werden aktuell vier kostenpflichtige Frachtbereiche für das Benchmarking angeboten:

      • Straßenfrachten national

      • Straßenfrachten international

      • Luftfrachten

      • Seefrachten (LCL/FCL)

Die Teilnahmegebühr beträgt für jeden Frachtbereich jeweils 1.480,00 €, für alle vier Bereiche 4.800,00 € zzgl. MwSt.

Es besteht die Möglichkeit quartalsweise an Updates teilzunehmen. Hierfür beträgt die Teilnahmegebühr 480,00 € je Update und Frachtbereich.

Der Teilnehmer gibt auf dem Anmeldeformular aus der obigen Auswahl die Frachtbereiche an, für die er ein Benchmarking durchführen möchte. Er kann sich jederzeit durch erneute Anmeldung für weitere Frachtbereiche anmelden.

Grundlegende Ergebnisse:

Preisspannen von bis zu 100 Prozent bei Frachten

Unternehmen erzielen in ihren Vertragsverhandlungen mit Dienstleistern wie Reedereien und Speditionen bei weitem keine optimalen Ergebnisse. Die Preise für vergleichbare Produkte im Bereich Luft- und Seefrachten differieren je nach Verhandlungsergebnis um bis zu 100 Prozent. Auch im Bereich nationaler und internationaler Straßengüterverkehr existieren Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent. Wer das größte Frachtvolumen einkauft, erzielt nicht automatisch den besten Preis. So mancher Mittelständler verhandelt besser als ein Großunternehmen.

Bei Frachten handelt es sich um einen volatilen Markt. Preise sind nach drei Monaten überholt. Die Kenntnis darüber, wie andere kleine, mittlere und große Verlader verhandeln und wie groß das eigene Potenzial bei Verhandlungen mit Transportdienstleistern ausfällt, ist für Einkäufer logistischer Dienstleistungen von unschätzbarem Wert.

Der Einkauf erzielt Einsparpotenziale nicht ausschließlich durch klassische Verfahren wie Ausschreibungen, Auktionen und Verhandlungen. Besonders in mittelständischen Unternehmen stellt die Bündelung der Bedarfe auf möglichst wenige Lieferanten ein probates Mittel zur Kostenreduzierung dar.