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Online-Shopping liegt im Trend
Internet-Käufe erfreuen sich in Deutschland steigender Akzeptanz. Dies berichtet das Statistische Bundesamt. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der rund 54 Millionen Internetnutzer ab zehn Jahren bestellten im ersten Quartal 2009 mindestens einmal Waren oder Dienstleistungen im Internet, 2002 lag der entsprechende Anteil bei lediglich einem Drittel. Insbesondere Personen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren nutzen häufig das Internet als Einkaufsplattform. In dieser Altersgruppe haben lediglich 15 Prozent der User noch nie Waren oder Dienstleistungen über das Internet bezogen.
Insbesondere Kleidung und Sportartikel erfreuen sich bei den Online-Käuferinnen und -Käufern großer Beliebtheit. 55 Prozent der Internetnutzer erwarben 2009 Artikel aus diesen Warengruppen via Internet (2008: 48 Prozent). Eine starke Präferenz entwickelten Online-Shopper in den letzten Jahren gegenüber Tourismusdienstleistungen. Der Anteil der Personen, die im Internet Urlaubsunterkünfte (z. B. Hotels) sowie Bahn-, Flug- oder Bustickets für Urlaubsreisen buchten, stieg im Jahr 2009 auf rund 35 Prozent.
Bei anderen Produkten und Dienstleistungen konnte sich das Internet als Bezugsquelle bis dato nicht durchsetzen. So gaben die Mehrzahl der Internet-User beim Kauf von Aktien, Wertpapieren und Versicherungen im Regelfall noch immer der Bankfiliale vor Ort den Vorzug, lediglich 12 Prozent der User erwarben Finanzdienstleistungs-Produkte online.
Trotz steigender Online-Einkäufe der Verbraucher verkaufen jedoch immer noch relativ wenige Unternehmen ihre Produkte über elektronische Plattformen. Diesbezüglich herrscht nach wie vor großer Nachholbedarf. Der Absatz stagniert seit 2005. Gemessen am Gesamtumsatz aller Unternehmen in Deutschland betrug der Anteil der durch E-Commerce erzielten Umsätze 2009 rund 14 Prozent (2005: 12 Prozent).






