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Wiegard: 2012 kein Endspiel um den Euro
„2012 wird es kein Endspiel um den Euro geben. Die Währungsunion wird nicht auseinanderbrechen, auch wenn ein Austritt Griechenlands nicht mehr ganz ausgeschlossen werden kann“, sagte Prof. Wolfgang Wiegard, VWL-Lehrstuhlinhaber an der Universität Regensburg, auf dem Jahresempfang der BME-Region Regensburg-Niederbayern/Oberpfalz. Für Deutschland wäre ein Scheitern der Währungsunion ökonomisch nachteilig. Die wieder eingeführte D-Mark würde stark aufwerten und die deutschen Exporte beeinträchtigen. Wichtiger noch: Es käme nach Wiegards Einschätzung „zu einer Entwertung des deutschen Auslandsvermögens“. Die Target-Forderungen Deutschlands an das System der Europäischen Zentralbanken von rund 490 Milliarden Euro müssten teilweise oder ganz abgeschrieben werden. Wenn die Währungsunion nicht scheitern soll, werde die EZB ihre Interventionen im Rahmen des „Securities Markets Programme“ fortsetzen müssen. Das Risiko bestehe in einer höheren Inflationsrate.
Verfasser: Frank Rösch, BME Frankfurt







