07.08.2017 //

„Dräger seit 25 Jahren erfolgreich in Bulgarien“

Evgeni Pantschev, Managing Director Drägerwerk Bulgarien: "Wir sichern die direkte Verbindung zwischen Hersteller und Kunde sowie das Einhalten unserer Geschäfts- und Verhaltensgrundsätze."

Im Bild die Drägewerk-Niederlassung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Foto: Drägerwerk Im Bild die Drägewerk-Niederlassung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Foto: Drägerwerk

Evgeni Pantschev

Evgeni Pantschev

Evgeni Pantschev, Managing Director der Drägerwerk-Tochter in Bulgarien, gab dem BME folgendes Interview* (das börsennotierte Unternehmen mit Stammsitz in Lübeck produziert Geräte und Systeme in den Bereichen Medizin-, Sicherheits- und Tauchtechnik):

Dräger beschäftigt weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter und ist in über 190 Ländern der Erde vertreten. Was gab den Ausschlag, auch in Bulgarien einen Service und Vertrieb einzurichten?
Dräger Bulgaria wurde 1992 wegen des großen Marktbedarfs an hochwerten Medizin- und Sicherheitsprodukten sowie den dazugehörigen Dienstleistungen gegründet. Die in Sofia ansässige Tochtergesellschaft ist seit 25 Jahren erfolgreich in Bulgarien tätig. Sie sichert die direkte Verbindung zwischen dem Hersteller und dem Kunden sowie das Einhalten unserer Geschäfts- und Verhaltensgrundsätze. So werden alle Dienstleistungen wie beispielsweise Wartung und Instandhaltung nur durch zertifizierte Techniker unter Einhaltung aller Herstellervorschriften durchgeführt.

In der Balkan-Region ist Dräger neben Bulgarien auch in Kroatien, Griechenland, Serbien und Slowenien geschäftlich aktiv. Welche Vorteile, gegebenenfalls aber auch Nachteile weist der bulgarische Markt im Vergleich zu den anderen Ländern der Region auf?
Der bulgarische Markt profitiert im Vergleich zu den anderen Ländern der Region von der Ankopplung der Landeswährung Lew an den Euro. Der fixe Währungskurs schließt Umrechnungskursverluste aus und senkt dadurch unsere Geschäftsrisiken. Weitere Standortvorteile sind die die relativ niedrigen Steuern, die stabile politische und wirtschaftliche Lage des Landes sowie die starke Entwicklung privater Gesundheitsstrukturen, deren Investitionen nicht von Staat und Krankenkassen abhängen. Zu den Nachteilen des bulgarischen Marktes im Vergleich zu den anderen Ländern der Region zählen unter anderem das relativ niedrige Bruttoinlandsprodukt von jährlich rund 45 Milliarden Euro, das geringe Industriewachstum sowie die hohe Abhängigkeit von EU-Fördergeldern. *Das Interview führte Frank Rösch, BME.

SAVE THE DATE: Einen ausführlichen Bericht zu den Chancen und Herausforderungen des bulgarischen Beschaffungsmarktes lesen Sie in der am 08.09.2017 erscheinenden September-Ausgabe des BME-Einkäufermagazins BIP - Best in Procurement.

 

 

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