12.05.2017 //

DTIHK: gemeinsame digitale Plattform mit Unternehmen

Neue Lösungen, Technologien und Geschäftsmodelle sollen in einer neuartigen Kooperation in Prag entstehen.

Neue Verkehrssysteme: Siemens stattet beispielsweise Verkehrsschilder, Ampeln und Verkehrshindernisse mit sogenannten Roadside Units aus. Das Fahrzeug kann so mit der Infrastruktur kommunizieren und Verkehrshinweise, Beschränkungen und Warnungen werden i Neue Verkehrssysteme: Verkehrsschilder, Ampeln oder Hindernisse können mit dem Fahrzeug kommunizieren, wenn sie entsprechend vernetzt werden. Foto: NXP Semiconductors.

Am Mittwoch ist in Prag eine innovative Plattform an den Start gegangen. Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK), Unternehmen, Start-ups sowie Städte und Gemeinden haben sich zusammengeschlossen, um das Thema intelligente Infrastruktur voranzubringen. „Wir wollen die Kraft unserer Top-Unternehmen bündeln und sie mit agilen Start-ups und Städten zusammenbringen. Innovative Impulse aus der Wirtschaft verändern heute stärker und schneller denn je das Leben der Menschen“, so DTIHK-Präsident Jörg Mathew. Zu den beteiligten Unternehmen zählen Bosch, Eon, PRE, Siemens, Škoda Auto und T-Mobile sowie die Beratungsgesellschaften Deloitte und Roland Berger.

Start-ups aus Deutschland und Tschechien und Vertreter der Städte Prag und Litoměřice stellten auf dem Kick-off ihre Pläne auf dem Weg zu einer intelligenten Stadt vor und sprachen zugleich über die Hürden, ein innovatives Denken in den Städten zu entwickeln. Mit dem Auftakt der Plattform startet die DTIHK zugleich den Start-up-Wettbewerb „Connect Visions to Solutions“. Ihr Know-how soll in die Ideen für eine intelligente Infrastruktur einfließen. Die Ergebnisse der Plattform und die Sieger des Start-up-Wettbewerbs werden am 23. November präsentiert. Bis dahin finden Innovationsworkshops und Expertendiskussionen statt.

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