19.05.2017 //

EMA: 7. Deutsch-Marokkanisches Wirtschaftsforum

Im Juli besucht eine deutsche Delegation verschiedene Unternehmen in Marokko.

Der Hafen in Casablanca. Der BME möchte langfristig Partnerschaften in der Region aufbauen. Foto: Katharina Wieland Müller/Pixelio

Zwischen dem 9.und 12. Juli reist eine deutsche Wirtschaftsdelegation nach Marokko. Auf dem Programm der branchenübergreifenden Reise stehen Casablanca, El Jadida, Rabat und Kenitra. In Kooperation mit der Industrie-  und Handelskammer Casablanca–Settat wird in einem Einführungsvortrag Casablanca als Wirtschaftslokomotive Marokkos vorgestellt. Weitere Keynote-Vorträge finden statt zum Plan der industriellen Beschleunigung, zu Geschäftsklima und Investitionsmöglichkeiten in Marokko sowie zu der Deutsch-Marokkanischen Kooperation für die Berufsausbildung. Organisiert wird die Reise vom Euro-Mediterran-Arabischen Länderverein (EMA).

Der BME kooperiert mit EMA und plant zurzeit ein gemeinsames Projekt. Ziel des Projekts ist der Aufbau von langfristigen Zuliefererstrukturen in dem nordafrikanischen Land. Im Juli reisen BME und EMA zu einer Vorabbesichtigung nach Marokko. Die EMA-Reise kann für Einkäufer eine interessante Möglichkeit sein, die Potenziale des aufstrebenden Königreiches zu entdecken und dort gemeinsam mit dem BME Lieferbeziehungen zu festigen.  

Umfassender Freihandel geplant

Marokko punktet mit günstigen Arbeitslöhnen und politischer Stabilität. Kürzlich erfolgten Ansiedlungen in der Kfz-Industrie und dem Flugzeugteilebau. Automobilzulieferer wie Leoni, Valeo oder Delphi haben Produktionswerke oder Erweiterungsinvestitionen angekündigt. 2019 will Peugeot eine Fabrik in Kenitra eröffnen. Unterstützt wird die Industrieansiedlung durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, der Förderung der Berufsbildung und steuerlichen Anreizen. Zu den exportstärksten Branchen zählen Automotive, die Phosphatindustrie, Landwirtschaft und die Flugzeugteileindustrie. Die EU und Marokko planen ein umfassendes Freihandelsabkommen.

Auf der EMA-Delegationsreise sind Firmenbesichtigungen geplant zu Koutoubia, M.C.I Santé Animale, OCP und Conti Tech. Koutoubia ist ein auf Fleisch- und Wurstwaren spezialisiertes Unternehmen. M.C.I Santé Animale stellt Medikamente und Impfstoffe für Tiere her während die OCP Gruppe ein Weiterverarbeiter von Phosphat und seinen Nebenprodukten ist.  ContiTech liefert Zulieferteile für die Automobilbranche und stellt Transportbänder für die OCP Gruppe her. Weitere Schwerpunkte sind der internationale Hafen El Jadida sowie der Industriepark Technopolis.

Interessierte Unternehmen für die BME-Reise nach Marokko wenden sich bitte an:

Lisa Immensack
International Project Manager
E-Mail: lisa.immensack(at)bme.de

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