Excellence in eSolutions 2012: RWE/Wolf

2012 waren die RWE Service GmbH (Dortmund) und die Wolf GmbH (Mainburg) die gemeinsamen Preisträger des erstmals ausgeschriebenen BME-Preises "Excellence in eSolutions". Die Verleihung fand am Abend des 15.3.2012 während der "3. BME eLÖSUNGSTAGE" im Düsseldorfer Hotel Maritim statt.

Kategorie "Großunternehmen": RWE Service GmbH, Dortmund

Die RWE Service GmbH (1.800 Mitarbeiter) unterstützt das Kerngeschäft des RWE-Konzerns mit Shared-Service-Dienstleistungen. Die Bewerbung "C-Material im RWE-Konzern effizient europaweit beschaffen" beschreibt das als Standard international in den Konzern ausgerollte E-Procurement-System "e.pos". Ziel war es, Einzelvorgänge zu vermeiden und mit Bedarfsbündelungen nachhaltig wertschöpfend zu agieren. RWE Service fokussiert primär auf die Reduzierung der Beschaffungsprozessaufwände durch Reorganisation der Einkaufsprozesse für C-Materialien, Reduzierung der Lieferantenanzahl und damit Verringerung der administrativen Vorgangsaufwände, Bündelung der Beschaffungsvolumina zur Optimierung der Einstandspreise, Festigung strategischer Einkaufselemente im C-Segment (Lieferantenmanagement, Rahmenverträge, Sortimentstransparenz) sowie die Reduzierung der Stammdaten für Material und Kreditoren.

Kategorie "KMU": Wolf GmbH, Mainburg

Der Systemanbieter für Heiz-, Klima-, Lüftungs- und Solartechnik (1.300 Mitarbeiter) hatte das Ziel, langfristig nur noch mit den Top-Performern unter den Lieferanten zusammen zu arbeiten. Im Rahmen des Projektes "Integrierte elektronische Lieferantenanbindung" wurden mit Hilfe eines Systemanbieters 301 Supplier, die für 90 Prozent des jährlichen Einkaufsvolumens stehen, elektronisch angebunden. Wolf gelang es u.a., die Liefertermintreue der Lieferanten um 18 Prozent zu steigern. Durch wesentlich verbesserte Transparenz in der Bedarfsentwicklung und zeitnahe Übermittlung der Bedarfe wurden die Sicherheitsbestände gesenkt. Wolf konnte so die Lagerumschlagshäufigkeit für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 32 Prozent anheben. Die Produktivität der Beschaffungsmitarbeiter wuchs zeitgleich um 24 Prozent. Dies führte zu einer Kostenreduzierung von 19 Prozent je Beschaffungsvorgang. Der Aufwand für die Software hat sich bereits nach drei Monaten amortisiert. Hinzu kommen diverse qualitative Verbesserungen.

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