Innovationspreis 2002: Bayer

Die Leverkusener Bayer AG war 2002 der Preisträger des BME-Innovationspreises. Die Urkunde wurde am 4. November 2002 im Rahmen des 37. BME Symposiums Einkauf und Logistik in Berlin an den Chemiekonzern übergeben, der mit der Ausrichtung der Beschaffungsfunktion auf eine strategische Holding Neuland betrat. Ziel war ein "flexibles organisationsresistentes Beschaffungsnetzwerk". Dabei wurden die global operativ selbstständigen Teilkonzerne und Servicegesellschaften als Konzern-Führungsgesellschaft dort zusammen gehalten, wo es wirtschaftlich sinnvoll war. Die Bayer Business Services hatten die Aufgabe, das Fundament für den gemeinsamen Einkauf auszubauen. Mit dieser sogenannten übertragenen Governance-Funktion wurde sichergestellt, dass Bayer weltweit einheitliche Kodierungen benutzt, Prozesse harmonisiert bleiben und DV-Systeme weiterhin zusammen passen. So war z.B. die Nutzung der Verträge für alle möglich. Die Einkäufer waren nah an Produktion und Technik; sie konnten fortan leichter die Spezifikationen der Einkaufsgüter bis hin zu Industriestandards vereinfachen.

"Der Preis wird der Bayer AG zuerkannt, weil es gelungen ist, den Bewertungskriterien ,Innovation’, ,Übertragbarkeit’ und ,Effizienzsteigerung im Unternehmen’ in besonderer Weise Rechnung zu tragen", sagte der BME-Vorstandsvorsitzende Ulrich Fricke. Dr. Gerhard Römer, Leiter Beschaffung und Logistik bei den Bayer Business Services, nahm die Urkunde während der Symposiums-Abendgala aus den Händen von Fricke und Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, München, entgegen.

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