Innovationspreis 2003: Siemens

2003 ging der Innovationspreis des BME an die Münchener Siemens AG, deren Bereich Information and Communication Networks (ICN) auf dem 38. BME Symposium Einkauf und Logistik in Berlin ausgezeichnet wurde. Das 2001 bei Siemens ICN gestartete Turnaround-Programm "PACT" hatte zum Ziel, innerhalb von 2 Jahren 3,5 Milliarden EUR Kostenersparnisse zu erzielen, wovon 30 Prozent auf den Einkauf entfallen sollten. Die Voraussetzung hierfür war ein innovatives Einkaufskonzept ("PACT+Procurement") mit maximalem Ergebnisbeitrag trotz knapper Ressourcen, unter Maßgabe des Wettbewerbsvorteils "Zeit". So wurde beispielsweise die ursprünglich dezentral organisierte Einkaufsfunktion durch eine zentral ausgerichtete Einkaufsorganisation ersetzt und für alle wesentlichen Materialfelder hoch spezialisierte Einkaufsexperten mit weltweiter Verantwortung berufen. Parallel lief die weltweite Standardisierung der Einkaufsprozesse. Procurement Engineers treiben nun Materialstandardisierung und kostenorientierten Einsatz neuer Technologien voran; sie sichern die frühe Einbindung der Lieferanten in den Produktentwicklungsprozess bzw. im Projektgeschäft in den Angebotsprozess. Der Einkauf hat durch die Maßnahmen seinen vorgesehenen Beitrag wie geplant realisiert und damit ganz wesentlich zur Restrukturierung des Bereiches ICN beitragen.

"Der ,BME Innovationspreis’ wird der Siemens AG zuerkannt, weil es gelungen ist, den Bewertungskriterien Effizienzsteigerung im Unternehmen, aber auch Innovation und Übertragbarkeit in besonderer Weise Rechnung zu tragen", sagte der BME-Vorstandsvorsitzende Ulrich Fricke. Michael Kutschenreuter, CFO und Mitglied des Bereichsvorstandes Information and Communication Networks der Siemens AG, nahm die Urkunde während der Symposiums-Abendgala entgegen. Laudator war Dr. Alfred Tacke, Staatssekretär im Bun-desministerium für Wirtschaft und Arbeit.

 

 

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