52. BME-Symposium Einkauf und Logistik - 8. - 10.11.2017 in Berlin

51. Symposium Einkauf und Logistik 2016 in Berlin beendet!

Rückblick

In einer sich global vernetzenden Welt gewinnen Einkauf, Logistik und Supply Chain Management als Innovations-Scouts und Rückgrat der globalen Warenströme an Bedeutung. Zukunftsfähige Beschaffungsstrategien lassen sich aber nur erfolgreich umsetzen, wenn alle Glieder der Lieferkette „out oft he Box“ denken und aus eingefahrenen Mustern ausbrechen. Diese Botschaft ging vom 51. BME-Symposium Einkauf und Logistik aus, das in diesem Jahr unter dem Motto „Agenda 2030: Agil und vernetzt“ stand und am Freitag in Berlin beendet wurde. Auf dem größten Einkäufergipfel Europas diskutierten zuvor mehr als 2.000 Einkäufer, Logistiker und Supply Chain Manager an drei Veranstaltungstagen die aktuellen Megatrends ihres Berufsstandes.

Am Mittwoch hatte BME-Vorstandsvorsitzender Horst Wiedmann in seiner Eröffnungsrede darauf hingewiesen, dass der Einkauf 4.0 vor neuen Anforderungen stehe und sich das Berufsbild des Einkäufers grundlegend wandle. So würden operative Einkaufsprozesse künftig nahezu komplett digitalisiert. Der strategische Einkauf steuere und überwache diese Prozesse. 

Auf die wachsende Bedeutung des Einkaufs als effektiver Brückenbauer zwischen den Völkern verwies BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann in seiner Rede am Freitag zu Beginn des Abschlussplenums. Der BME setze sich für freien Warenverkehr ein und sei gegen Grenzkontrollen. Es gehe dabei auch um die Zukunft Europas. Feldmann: „Wir haben eine gewichtige Stimme. Kämpfen wir gemeinsam für Europa und lassen wir uns die Früchte unserer Arbeit nicht durch Populisten kaputt machen.“ 

Mit Blick auf die Wahl des Republikaners Donald Trump zum neuen US-Präsidenten betonte Feldmann die Notwendigkeit des freien, ungehinderten Waren- und Dienstleistungsverkehrs. Eine nachhaltige Störung der internationalen Lieferketten hätte vor allem für die Exportnation Deutschland massive negative Auswirkungen.

Trumps Wahlsieg war am Freitagvormittag zentrales Thema eines hochkarätig besetzten Expertenpanels. Alexander Graf Lambsdorff, Stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments, prognostizierte, dass die USA nach der Trump-Wahl voraussichtlich zwölf bis 18 Monate benötigten, um politisch wieder handlungsfähig zu werden. 

Der ehemalige Bundesminister für Bildung und Forschung, Dr. Klaus von Dohnanyi, sagte als Keynote Speaker des ersten Veranstaltungstages, „wir dürfen das Schicksal Europas nicht abhängig machen von ein paar Stimmen in Ohio“. 

Am Mittwochabend wurde mit der Robert Bosch GmbH der diesjährige Sieger des BME-Innovationspreises gekürt. Das in Stuttgart ansässige Unternehmen erhielt die Auszeichnung für die erfolgreiche Neuausrichtung seines Indirekten Einkaufs. 

Im Rahmen der Young-Professionals-Initiative des Einkäuferverbandes unterzeichneten der BME und der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am Rande des 51. Symposiums eine Kooperationsvereinbarung.

SAVE THE DATE: Das 52. Symposium Einkauf und Logistik findet vom 8. bis 10. November 2017 in Berlin statt.

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