„transport logistic“: BME zeigte Nachhaltigkeitsstrategien auf

Fazit des BME-Forums „Nachhaltigkeit in der Supply Chain“ im Rahmen der Leitmesse für Logistik und Transport: Ökologische und soziale Nachhaltigkeit bringt Global Playern und KMU auch ökonomische Vorteile.

Von links: Carsten Knauer, Leiter Sektion Logistik des BME, und Norbert Dierks, Referent Green Logistics Strategie Werkeversorgung der BMW Group, diskutierten Nachhaltigkeitsstrategien im Rahmen des BME-Forums auf der transport logistic 2017. Foto: BME e. Von links: Carsten Knauer, Leiter Sektion Logistik des BME, und Norbert Dierks, Referent Green Logistics Strategie Werkeversorgung der BMW Group, diskutierten Nachhaltigkeitsstrategien im Rahmen des BME-Forums auf der transport logistic 2017. Foto: BME e.V.

„Ökologische und soziale Nachhaltigkeit führen am Ende auch zu ökonomischem Erfolg“: Mit diesem Statement eröffnete Carsten Knauer, Leiter Sektion Logistik des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., am 11.05.2017 das mit 150 Teilnehmern ausgezeichnet besuchte Fachforum „Nachhaltigkeit in der Supply Chain“ auf der Fachmesse „transport logistic 2017“ in München.

Die Themen des BME-Forums waren dabei bewusst breit gefächert. Das BME-Angebot basierte auf den inhaltlichen Schwerpunkten der BME-Fachgruppen „Zoll“ und „Nachhaltigkeit  in der Supply Chain“.

Stefan Koppe, Support & Customs Manager der znet Group, referierte zum Themenkomplex „Ökonomische Nachhaltigkeit und Zoll“. Der Wiesbadener Zollexperte zeigte den Fachbesuchern die Vorteile des AEO-Status (Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter) dezidiert auf. Koppe bedauerte, dass der AEO-Status von den Unternehmen immer noch unterschätzt würde. Die AEO-Zertifizierung bedeute zwar zunächst einen Mehraufwand, böte jedoch auch zahlreiche Vorteile. Als Beispiele hierfür nannte er u.a. den leichteren Zugang zu zollrechtlichen Vereinfachungen sowie die Reduzierung der Kontrollen von Waren und Unterlagen.

Im zweiten Teil des Forums erläuterte Norbert Dierks, Referent Green Logistics Strategie Werkeversorgung der BMW Group, dem Fachpublikum, was BMW unternimmt, um bei Inbound-Verkehren CO2-Emissionen vermeiden bzw. reduzieren zu können. Neben dem Aufbau und der verstärkten Nutzung von Eisenbahnen – BMW verbessert die Anbindung seiner Werke und nutzt die Transib als strategischen Partner – gehört dazu auch die kontinuierliche Optimierung der Produktions- und Versorgungsplanung, um u.a. Lufttransporte zu vermeiden. Diese trügen überproportional zur Verschlechterung der CO2-Emissionsbilanz bei.  Dierks sieht BMW als Global zusammen mit anderen Großkonzernen in der Verantwortung, KMU den Rahmen zu schaffen, um auch mit geringeren finanziellen und personellen Ressourcen ebenfalls im Klimaschutz aktiv zu werden.

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