VDMA: 2016 blieben die Exporte von Maschinen stabil

In die EU-Länder stiegen die Ausfuhren der Maschinenbauer um 4,1 Prozent. Wichtigster einzelner Absatzmarkt sind die USA.

Lackierung von Ventilgehäusen: Fast die Hälfte der ausgelieferten Maschinen wurde in EU-Länder exportiert. Foto: KSA AG

Europa stützt den Maschinenbau in Deutschland. Im Jahr 2016 stiegen die deutschen Ausfuhren von Maschinen in die EU-Länder um 4,1 Prozent auf 72,49 Milliarden Euro, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Insgesamt exportierte Deutschland im vergangenen Jahr Maschinen im Wert von 155,9 Milliarden Euro und damit 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die EU nahm mit 46,5 Prozent fast die Hälfte der ausgelieferten Maschinen auf“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. In die Länder der Eurozone zogen die Maschinenausfuhren sogar um 5,1 Prozent an.

Wichtigster einzelner Absatzmarkt sind die USA. Allerdings entwickelten sich die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten rückläufig. Sie sanken um 2,9 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Zur politischen Entwicklung in den USA äußerte sich Wiechers zurückhaltend: „Die Folgen der Ankündigungen der neuen Trump-Administration, so sie denn überhaupt wahr werden, müssen wir schlicht abwarten.“ China, zweitwichtigster Einzelmarkt, verzeichnete ein Minus von 9,3 Prozent auf 14,6 Millarden Euro. Einzelne Länder wie Brasilien (-25,6 Prozent) oder Saudi-Arabien (-32,1 Prozent) entwickelten sich stark rückläufig, zugelegt haben dagegen der Iran (37 Prozent), Ägypten (80 Prozent) und Japan (11 Prozent).

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