Werkstoffe der Zukunft im Blick

Fraunhofer CEM wird Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu Fragen des effizienten Rohstoff- und Materialeinsatzes sowie des nachhaltigen Wirtschaftens beraten

Fraunhofer CEM nimmt Arbeit auf: Die Ökonomik der Werkstoffe für den Standort Deutschland im Blick! Foto: pixabay.de Fraunhofer CEM nimmt Arbeit auf und richtet den Fokus auf die Ökonomik der Werkstoffe für den Standort Deutschland. Foto: pixabay.de

70 Prozent aller neuen Erzeugnisse in Deutschland basieren auf neuen oder weiterentwickelten Werkstoffen. Doch welche Werkstoffe brauchen Wirtschaft und Gesellschaft heute und in Zukunft? Antworten darauf liefert das Fraunhofer-Center für Ökonomik der Werkstoffe CEM. Die neue Einrichtung wird zur Schnittstelle zwischen industriellen Herausforderungen wie Digitalisierung, Materialeffizienz oder beschleunigten Innovationszyklen einerseits und den Strategien der Werkstoffforschung andererseits. Das Fraunhofer CEM wird Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu Fragen des effizienten Rohstoff- und Materialeinsatzes und nachhaltigen Wirtschaftens beraten und damit zur langfristigen Sicherung von Standortvorteilen in Deutschland und Europa beitragen.

„Bei der effizienten und nachhaltigen Rohstoffnutzung sowie beim Bedarf an zukunftsfähigen Werkstoffen steht die Industrie vor enormen Herausforderungen. Neue, smarte Werkstoffe illustrieren dies im Zeitalter von Industrie 4.0 ebenso wie Geschäftsmodelle rund um On-Demand-Produktion und individualisierte Serien bis Losgröße 1“, erklärte Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Die sich nun eröffnenden Entwicklungspfade müssten systematisch identifiziert werden, um alle Potenziale voll auszuschöpfen, heißt es in einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle/Saale. Mit dem Fraunhofer CEM werde ein Ansprechpartner geschaffen, der wirtschaftliche und technisch-naturwissenschaftliche Aspekte gleichermaßen in den Blick nimmt und somit nachhaltige Wertschöpfungssysteme im globalen Maßstab ermöglichen könne.

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