05.02.2019 //

BIP-Titelgeschichte (Ausgabe 01/2019): Einkauf und Start-ups: Wie passt das zusammen?

Start-ups sind in aller Munde. Auch Einkauf und Supply Management erkennen hinter schicken Präsentationen zunehmend das Potenzial der jungen Wilden. Doch was können diese wirklich und was fehlt ihnen noch? Und wie gelingt der Know-how-Transfer?

BIP-Magazin, Ausgabe 01/2019. Foto: BME e.V. BIP-Magazin, Ausgabe 01/2019. Foto: BME e.V.

In der Titelgeschichte in BIP – Best in Procurement, Ausgabe 01/2019, widmet sich BIP-Chefredakteur Tobias Anslinger dem Zusammenwirken von Einkauf und Start-ups. Wie kann die Beschaffung von Start-ups profitieren? Und was ist überhaupt ein Start-up – warum gibt es für Start-ups in Einkauf und Supply Management eigentlich noch keinen Gattungsbegriff, wie das etwa in der Finanzbranche (Fintechs) oder im Versicherungswesen (Insurtechs) schon lange der Fall ist?

Diese Frage allein bietet Diskussionsstoff für viele Stunden. Ein Blick in die aktuelle Forschung gibt erste Anhaltspunkte zu ihrer Beantwortung. Demnach sind Start-ups gekennzeichnet durch ein Unternehmensalter von weniger als sechs Jahren, haben eine geringe Ressourcenausstattung, kaum Standardprozesse und Routinen, dafür aber flache Hierarchien, eine schnelle Kommunikation und sind hochflexibel und sehr adaptiv. „Was allen Start-ups gemein ist, ist ihr Legitimitätsdefizit“, erklärt Prof. Christoph Bode, Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Procurement an der Universität Mannheim.

„Durch die ‚Liabilities of Newness‘ erfahren sie Wettbewerbsnachteile, die nur durch eine höhere Risikobereitschaft des Geschäftspartners ausgeglichen werden können“, sagt Bode, der sich in seiner Forschung schon seit etlichen Jahren mit der Rolle von Startups beschäftigt.

Andere wiederum machen Start-ups nicht an Alter, Größe oder Prozessen fest. „Start-up kann auch einfach der Ausdruck einer bestimmten Kultur oder Haltung sein“, sagt Astrid Borgmann, ehemals CPO bei Swarovski. Die Frage, wie der Einkauf am besten mit Start-ups zusammenkommen kann, beschäftigt sie intensiv. Ist „etwas Neues schaffen“ auch ein Merkmal eines Start-ups? Nicht unbedingt, wie Borgmann meint: „Die Technologie ist teilweise schon länger da, Start-ups machen sie jetzt erst nützlich, indem sie einen klaren Nutzerfokus haben.“ Weiterführende Informationen lesen Sie hier…

Exklusiv für BME-Mitglieder: Nutzung des Online-Archivs von BIP – Best in Procurement

Das verbandseigene Fachmagazin für den Einkauf „BIP – Best in Procurement“ erscheint seit Mitte 2010 alle zwei Monate. Sie suchen nach bestimmten Ausgaben und Artikeln? Im BIP-Archiv finden Sie einen Überblick über alle bisher erschienen Heften und deren Schwerpunkthemen und die Möglichkeit des Downloads für Mitglieder. Zum Online-Archiv gelangen Sie hier…

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