BME-Hochschulgruppe Dresden: Nachhaltigkeit im Blickpunkt

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „zero emission logistics“ diskutierten Mitglieder der BME-Hochschulgruppe Dresden mit erfahrenen Referenten über die Herausforderungen einer nachhaltigen Logistik.

Referenten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten in Dresden intensiv über das Trendthema „zero emission logistics“. Foto: BME-Hochschulgruppe Dresden Referenten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten in Dresden intensiv über das Trendthema „zero emission logistics“. Foto: BME-Hochschulgruppe Dresden

Die BME-Hochschulgruppe Dresden hatte am 12. Juli 2018 zu einer Podiumsdiskussion in die Technische Universität eingeladen. Im Fokus stand das Thema „zero emission logistics“. Die Studenten diskutierten gemeinsam mit Robert Münnich (Axthelm+Zufall Gmbh & Co. KG), M.Sc. Martin Maiwald (Vertreter der Professur für technische Logistik, TU Dresden) und Carsten Mitschke und Georg Frenzel (beide ImNu Kurierkollektiv Dresden) über aktuelle Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten einer nachhaltigen Logistik.

Die Arbeitsbereiche der Referenten liegen sowohl in der Praxis als auch in der Forschung. Vor diesem Hintergrund konnten unterschiedliche Blickrichtungen in die Diskussion eingebracht werden. Ein wesentlicher Diskussionspunkt war, ob eine Null-Emissions-Logistik prinzipiell möglich sei oder ob es lediglich darum gehe, Emissionen weitestgehend zu reduzieren.

Robert Münnich brachte hierbei als stellvertretender Niederlassungsleiter einer Spedition seine Expertise zum Thema „zero emission logistics“ ein. „Ziel muss es bleiben, die Emissionen stetig weiter zu senken. Jedoch sollte man sich umgekehrt auch vor Augen führen, dass der Reduktion Grenzen gesetzt sind“, betonte der Experte.

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Veranstaltung war der E-Mobilitäts-Sektor. Hierbei stand im Blickpunkt, welche Zukunftsperspektive E-Lastkraftwagen (E-Lkw) kurz- und mittelfristig haben. „E-Lkw sind zweifelsfrei ein spannendes Projekt, aufgrund der aktuellen technischen Möglichkeiten ist die Realisierung derzeit aber noch kaum möglich“, fasste Martin Maiwald die Diskussionsergebnisse in seinem Fazit zusammen.

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