10.01.2020 //

BME-Nachhaltigkeits-Zertifikat: innogy erreicht als erstes Unternehmen Level 1

Der BME unterstützt mit seinem dreistufigen, in Zusammenarbeit mit dem JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V. entwickelten Zertifizierungssystem „Nachhaltige Beschaffungsorganisation“ sowohl seine Mitglieder als auch alle anderen interessierten Unternehmen bei ihren Bemühungen um eine nachhaltige Beschaffung in ihren Einkaufsabteilungen.

Sustainability: Der BME unterstützt seine Mitglieder bei ihren Bemühungen um eine nachhaltige Beschaffung. Foto: Pixabay.com Sustainability: Der BME unterstützt seine Mitglieder bei ihren Bemühungen um eine nachhaltige Beschaffung. Foto: Pixabay.com

innogy hat sich für die BME-Zertifizierung für nachhaltige Beschaffungsorganisationen angemeldet und als erstes Unternehmen nun Level 1 erreicht.

Das Zertifizierungssystem gründet sich in Anlehnung an die international gültige High-Level-Structure für ein ganzheitliches Managementsystem auf einen 3-Stufen-Ansatz: Level 1 wird durch eine Selbstanalyse zum jetzigen Stand und die Unterzeichnung einer Selbstverpflichtung, die neun Mindestkriterien umfasst, nachgewiesen. Diese müssen innerhalb eines Jahres umgesetzt werden und befähigen nach Prüfung durch den BME zu Level 2. Damit wird die strategische Planungsphase abgeschlossen und die Realisierung der nachhaltigen Beschaffung eingeleitet. Nach erfolgreicher Auditierung der nachhaltigen Einkaufspraxis wird Level 3 erteilt.

Der Einkauf des Energieversorgers aus Dortmund verantwortet ein Beschaffungsvolumen von 4,6 Milliarden Euro (2018). 480 Einkäufer sind an mehr als 30 Standorten aktiv und fokussieren sich dank digitaler Einkaufsprozesse überwiegend auf strategische Einkaufstätigkeiten. Das Thema Nachhaltige Beschaffung kam 2019 neu dazu.

André Lückert, Manager Relationship & Master Data Management bei innogy, berichtet, dass er insbesondere durch die Teilnahme am 1. BME Sustainability Summit in Frankfurt und den dort veröffentlichten BME-Leitfaden „Nachhaltige Beschaffung“ dazu motiviert worden sei, als Entscheidungsträger im Einkauf mehr Verantwortung zu übernehmen. Mit Unterstützung durch Frank Werner, Chief Procurement Officer bei innogy, folgten bereits kurz darauf erste Aktivitäten – so habe sein Unternehmen erstmals einen Supplier Award für die Kategorie Sustainability im November 2019 an die Dasenbrock GmbH verliehen.

„Eine zentrale Steuerung für Nachhaltigkeitsmaßnahmen gibt es bei innogy aktuell nur bei den Themen wie Mindestlohn, Arbeitssicherheit oder Einhaltung des Code of Conducts. Viele Einzelaktivitäten zu den Themen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit finden derzeit im Einkauf auf individueller Motivation einzelner Einkäufer oder Stakeholder statt“ betont Lückert. Mit der Anmeldung zur BME-Zertifizierung wird diese Motivation nun gebündelt und durch einen strukturierten Ansatz in ein konkretes Nachhaltigkeitsprogramm für innogy Corporate Procurement umgewandelt.

Das Engagement von innogy Corporate Procurement unterstützt neben dem BME und dem JARO Institut auch die Cologne Business School (CBS). Unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich schreiben derzeit zwei CBS-Studenten ihre Masterarbeiten zum Thema Corporate Social Responsibility  bei innogy im Einkauf.  

Weiterführende Informationen über das Nachhaltigkeitszertifikat des BME erhalten Sie hier…

Weitere Infos:
Sarah Baer, BME Marketing GmbH
Tel.: 06196 5828-124
E-Mail: sarah.baer(at)bme.de

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