24.07.2018 //

BME-Umfrage: Mitgliedschaft schafft Mehrwert

Die vom Einkäuferverband befragten Mitglieder schätzen am BME vor allem sein Netzwerk und die über Jahrzehnte erworbene Fachkompetenz.

Bei BME-Mitgliedern besonders hoch im Kurs: das Wechselspiel zwischen Regions- und Kongressveranstaltungen. Foto: Tanja Marotzke/BME e.V. Bei BME-Mitgliedern besonders hoch im Kurs: das Wechselspiel zwischen Regions- und Kongressveranstaltungen. Foto: Tanja Marotzke/BME e.V.

Die Mitgliedschaft im Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) schafft echten Mehrwert für die berufliche Arbeit. Sie bietet zudem Möglichkeiten für eine aktive Mitarbeit. Vor allem das feingliedrige Netzwerk, die damit verbundene Kommunikation, die vielfältigen Fachinformationen, die zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die geschäftspraktischen Dienstleistungen stehen bei den mehr als 9.600 Mitgliedern des Einkäuferverbandes hoch im Kurs. Das sind zentrale Ergebnisse der „BME-Mitgliederbefragung 2018“ unter 675 Geschäftsführern, Einkäufern, Supply Chain Managern und Logistikern, die vom IFAK Institut durchgeführt wurde.

„Diese vier tragenden Säulen unseres Verbandes und die daraus hervorgehenden Angebote sind rund 90 Prozent der Befragten bekannt. Gelobt wird vor allem das Wechselspiel zwischen Regions- und Kongressveranstaltungen sowie die Arbeit in den Fachgruppen“, betont BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Silvius Grobosch.

Gute Noten erhielten auch die verschiedenen Services des BME. Hier schnitten bei den Befragten die Angebote im Bereich „Benchmarking“ (67 Prozent) und „Recht“ (60 Prozent) am besten ab. Bei den Fachinformationen ist für die Befragten vor allem das BME-Einkäufermagazin „BIP – Best in Procurement“ (74 Prozent) von großem Wert. Das 68-seitige Heft erscheint seit Mai 2010 alle zwei Monate in einer Auflage von mehr als 15.500 Exemplaren und ist laut Grobosch „Pflichtlektüre für alle Einkäufer, Logistiker und Supply Chain Manager“. Nach BIP (74 Prozent) sind die BME-Leitfäden das zweitwichtigste Fachinformationsangebot (67 Prozent).

Befragt nach den für sie wichtigsten Eigenschaften des BME nannte die Mehrzahl der Teilnehmer Unabhängigkeit (85 Prozent), politisches Engagement (78 Prozent) und Neutralität (81 Prozent) des Verbandes. Ebenfalls bedeutsam sei in diesem Zusammenhang die Fähigkeit des BME, Standards im Einkauf sowie im Risikomanagement und Compliance zu setzen (75 Prozent).

Beeindruckende Werte erhielt der Verband auch hinsichtlich Zufriedenheit (66 Prozent), Weiterempfehlungsbereitschaft (96 Prozent) und Mehrwert für die berufliche Arbeit (88 Prozent).

Ebenfalls untersucht wurde das Engagement der Mitglieder. Danach arbeitet mehr als ein Drittel der Befragten im BME aktiv an den Verbandsaufgaben Netzwerkgestaltung und Positionierung des Einkaufs als wichtigem Hebel für den Erfolg von Unternehmen mit. Zwei Drittel der Befragten, die dies tun, nehmen an Umfragen teil. Knapp die Hälfte der Befragten engagiert sich aktiv inhaltlich auf ehrenamtlicher Basis in der Region.

Die jüngste BME-Umfrage gab auch Hinweise für mögliche Verbesserungen. So sollte der BME nach Einschätzung von Umfrageteilnehmern die Internationalisierung des Verbandes weiter vorantreiben. Grobosch: „Die Lieferketten machen längst nicht mehr vor Grenzen halt. Die Globalisierung sorgt für eine wachsende Vernetzung aller Glieder der Wertschöpfungskette und wirkt sich auf die weltweiten Geschäftsbeziehungen der Unternehmen aus. Hier kann der BME zu einer wichtigen Stimme der internationalen Supply Chains werden.“

Weiterempfehlen

Weitere Meldungen zu: