Chancen und Herausforderungen globaler Geschäftsbeziehungen: Ein Blick in die Lieferkette unter Compliance und CSR-Gesichtspunkten

Die Anforderungen an Unternehmen zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Gleichzeitig wachsen die Risiken für Reputationsschäden und Geschäftsverluste.

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Negativmeldungen über Umweltverstöße oder unzureichende Arbeitsbedingungen bei Geschäftspartnern in der Lieferkette können zu massiven Imageverlusten nicht nur in Deutschland führen.

Die Überprüfung und Überwachung der Maßnahmen zur Einhaltung der Corporate Social Responsibility (CSR) wird daher für Unternehmen immer mehr zur Notwendigkeit, um Risiken in der Lieferkette zu minimieren und gleichzeitig Innovationspotenziale zu nutzen. Ein kurzer Einblick in die aktuelle Entwicklung im Bereich CSR soll Einkaufs- und Supply Chain-Managern helfen, sich im „Compliance-Dschungel“ zurechtzufinden.

Schon heute können Unternehmen sich z.B. freiwillig CSR-Regelungen von OECD, ILO oder UN Global Compact unterwerfen. In den letzten Jahren hat sich auf Grund des gestiegenen gesellschaftlichen Bewusstseins für Transparenz in der Lieferkette der Druck auf Unternehmen, insbesondere den Einkauf und Supply Chain, erhöht. Das gilt nicht nur für kritische Branchen, wie dem Textil-Sektor, nachdem es wegen katastrophaler Arbeitsbedingungen zu tragischen Brandkatastrophen gekommen war.

Für alle Unternehmen, die Konfliktmineralien in die EU importieren und dabei bestimmte Schwellenwerte überschreiten, gilt spätestens ab dem 01.01.2021 die Konfliktmineralien-Verordnung. Diese verpflichtet Unternehmen angemessene Compliance-Maßnahmen in der Supply Chain umzusetzen. Hierzu gehören beispielsweise der Einsatz eines Compliance-Beauftragten in der Lieferkette, die Einrichtung eines Hinweisgebersystems und Maßnahmen des Risikomanagements zugeschnitten auf CSR-Risiken. Da es sich hierbei um strukturelle Maßnahmen handelt, tun Unternehmen gut daran, bereits jetzt mit der Implementierung zu beginnen.

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