04.02.2019 //

CSR-Pflichten: Eine gewaltige Aufgabe für den Einkauf

Gesetzgeber und Kunden fordern von Unternehmen, dass sie ihre komplette Lieferantenbasis auf Nachhaltigkeit und Compliance überprüfen.

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Unternehmen haben jedoch meist Tausende von Lieferanten. Herkömmliche Methoden stoßen daher schnell an ihre Grenzen. Eine neue Plattform schafft Abhilfe.

Als bei Foxconn Mitarbeiter wegen unerträglicher Arbeitsbedingungen Selbstmord begingen, war Apple als einer der Hauptkunden des Unternehmens wochenlang in der Presse. Ähnlich ging es der Textilindustrie, als beim Rana-Plaza-Unglück in Bangladesch mehr als 1.000 Menschen starben. Derartige Unglücke und vermehrte Nachrichten über Kinderarbeit, Korruption, unwürdige Tierhaltung oder Umweltverschmutzungen haben die Wahrnehmung vieler Konsumenten in den vergangenen Jahren deutlich sensibilisiert. Für Unternehmen bergen die Praktiken ihrer Lieferanten das Risiko, dass die Reputation ihrer eigenen Marke beschädigt wird.

Erstmals harte gesetzliche Pflichten

Auch der Gesetzgeber hat seine Ansprüche formuliert. 2017 hat Deutschland die CSR-Richtlinie der Europäischen Union 2014/EU/95 in geltendes Recht umgesetzt und damit erstmals harte gesetzliche Pflichten für Unternehmen geschaffen. Das Gesetz schreibt vor, dass Unternehmen in ihrem Jahresbericht neben den finanziellen Informationen auch über Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelange sowie ihre Maßnahmen zur Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung der Korruption im eigenen Unternehmen, aber vor allem auch bei den Lieferanten berichten müssen.

Weil heute die meisten Unternehmen global aktiv sind oder globale Lieferketten haben, gelten für viele Unternehmen zusätzlich auch internationale CSR-Gesetze wie der britische Modern Slavery Act, der USamerikanische Foreign Corrupt Practices Act oder das französische „Duty of Care“-Gesetz.

Herkömmliche Methoden stoßen an ihre Grenzen

Die Nachhaltigkeit und Compliance von Lieferanten zu überprüfen ist jedoch ein komplexes Thema. Traditionelle Methoden zur Überwachung von Lieferanten, wie beispielsweise Lieferanten-Audits, verursachen immensen Aufwand und sind nur bei wenigen Lieferanten praktikabel. Viele Unternehmen fokussieren sich daher lediglich auf wenige große oder strategisch wichtige Lieferanten. Mittlere und kleinere Unternehmen scheuen den Aufwand oftmals gänzlich.

Die Lösung

Die IntegrityNext Plattform setzt genau an diesem Punkt an und bietet Unternehmen einen standardisierten und automatisierten Ansatz für die Erfassung und Auswertung von Lieferanteninformationen. Die IntegrityNext Plattform holt automatisch die erforderlichen Bestätigungen, Selbstauskünfte und Zertifikate der Lieferanten ein und überwacht ferner die Sozialen Medien nauf mögliches Fehlverhalten bei den Lieferanten. Dies spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern macht den Prozess auch skalierbarer. Auf diese Weise können Unternehmen die gesamte Lieferantenbasis und nicht nur wenige große oder strategische Lieferanten analysieren. Dies ist insofern wichtig, als dass der Einkauf nur durch eine breite Abdeckung seinen Compliance-Pflichten nachkommen und Reputationsrisiken erfolgreich identifizieren und abwehren kann.

Kontakt

Gerne stellen wir Ihnen die IntegrityNext Plattform in einem unverbindlichen Telefonat vor. Hinterlassen Sie uns hierzu einfach Ihre Kontaktdaten auf bip.integritynext.com oder kontaktieren Sie

IntegrityNext
Simon Jaehnig
+49 (0)1577 680 1484
simon.jaehnig(at)integritynext.com
www.integritynext.com

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