24.04.2019 // Öffentliche Beschaffung

DIN-Arbeitsausschuss „Öffentliches Beschaffungswesen“ geplant

Die Gründungssitzung findet am 13. Mai in Berlin statt. Ziel ist es, eine Mitarbeit deutscher Experten am neu gebildeten europäischen technischen Komitee CEN/TC 461 „Public Procurement“ zu ermöglichen.

Berlin ist Sitz des Deutschen Instituts für Normung (DIN). In der Bundeshauptstadt findet am 13. Mai auch die Gründung des DIN-Arbeitsausschusses "Öffentliche Beschaffung" statt. Foto: pixabay.com Berlin ist Sitz des Deutschen Instituts für Normung (DIN). In der Bundeshauptstadt findet am 13. Mai auch die Gründung des DIN-Arbeitsausschusses "Öffentliche Beschaffung" statt. Foto: pixabay.com

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) wird am 13. Mai den Arbeitsausschuss „Öffentliches Beschaffungswesen“ gründen. DIN organisiert die Erarbeitung von Normen und Standards für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft, heißt es in einer DIN-Pressemitteilung. Es vertritt unter anderem die Normungsinteressen Deutschlands als Mitglied im Europäischen Komitee für Normung (CEN) und in der Internationalen Organisation für Normung (ISO).

Die Gründung des DIN-Arbeitsausschusses „Öffentliches Beschaffungswesen“ erfolge, um die Arbeiten des im Februar 2019 neu gebildeten europäischen technischen Komitees CEN/TC 461 „Public Procurement“ in Deutschland zu spiegeln und eine Mitarbeit deutscher Experten im CEN/TC 461 zu ermöglichen.

CEN/TC 461 wurde im Rahmen der Joint Initiative on Standardization (JIS) der EU-Kommission gegründet. Sein Ziel sei es, die europäischen Richtlinien zur öffentlichen Auftragsvergabe (2014/24/EU) und zur Vergabe von Aufträgen durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie der Postdienste (2014/25/EU) durch Erarbeitung einer europäischen Norm zu konkretisieren.

Eine Mitarbeit auf europäischer Ebene sei laut DIN-Mitteilung „wichtig und wünschenswert, damit die in Deutschland bereits geltenden nationalen Rechtsvorschriften sowie andere bereits etablierte technische Regeln oder Leitlinien auch in der zu erarbeitenden europäischen Norm Berücksichtigung finden“.

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