09.07.2019 // Öffentliche Beschaffung

DIN-Arbeitsausschuss „Öffentliches Beschaffungswesen“ nimmt Arbeit auf

Auf der ersten Sitzung des neu gegründeten Arbeitsausschusses für die Norm CEN/TC 461 „Public Procurement“ im Juni 2019 wurde beschlossen, dass Ar-beitsprogramm über die Erstellung dieser Norm zu erweitern.

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Der am 13. Mai 2019 gegründete Arbeitsausschuss „Öffentliches Beschaffungswesen“ begleitet die Arbeiten des technischen Komitees CEN/TC 461 „Public Procurement in Deutschland. Ziel ist es, die Mitarbeit von deutschen Experten im CEN/TC 461 zu ermöglichen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass in Deutschland bereits etablierte Rechtsvorschriften sowie technische Regeln und Leitlinien zur öffentlichen Beschaffung in der europäischen Norm berücksichtig werden. Die Gründung des Arbeitsausschusses fand im Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin statt.

CEN/TC 461 wurde im Rahmen der Joint Initiative on Standardization (JIS) der EU-Kommission gegründet. Sie hat zum Ziel, die Europäischen Richtlinien zur öffentlichen Auftragsvergabe (2014/24/EU) sowie zur Vergabe von Aufträgen in den Bereichen der Wasser-, Energie-, Verkehrsversorgung sowie der Postdienste durch Erarbeitung einer europäischen Norm zu konkretisieren, hieß es in einer DIN-Pressemitteilung. Konkret soll zunächst eine Norm zu „Integrity and accountability in public procurement“ erstellt werden.

Auf der ersten Sitzung des CEN/TC am 12. Juni in Stockholm wurde außerdem beschlossen, das Arbeitsprogramm über die Normerstellung zu erweitern. Geplant ist die Erarbeitung von Standards und standardisierten Dokumenten (u.a. Anleitungen zur Prozessoptimierung, Best Practices, Checklisten), die als Hilfsmittel bei der Umsetzung der Norm fungieren. 

Der deutsche Arbeitsausschuss „Öffentliches Beschaffungswesen“ hat sich weiterhin das Ziel gesetzt, den „Guide for referencing standards in public procurement in Europe“ ins Deutsche zu übersetzen. 

Weitere Informationen zu CEN/TC 461: https://www.cen.eu/news/brief-news/Pages/NEWS-2019-008.aspx   

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