01.04.2019 //

Europäischer Datenschutzausschuss informiert zu Datentransfer nach Großbritannien im Falle eines ungeordneten Brexit

In wenigen Tagen wird Großbritannien aus der EU austreten und die Wahrscheinlichkeit eines ungeordneten Brexit steigt mit jedem weiteren Tag, welcher ohne einen „Deal“ vergeht.

Ein ungeordneter Brexit stellt die Unternehmen auch datenschutzrechtlich vor große Herausforderungen. Foto: Pixabay.com Ein ungeordneter Brexit stellt die Unternehmen zukünftig auch datenschutzrechtlich vor große Herausforderungen. Foto: Pixabay.com

Gerade erst ist Theresa May im Parlament mit einer Beschlussvorlage gescheitert, die sowohl ein Mandat für Nachverhandlungen am Brexit Deal als auch eine Absage an den EU-Austritt ohne Abkommen bestätigen sollte.

Unternehmen sind somit gut beraten, sich schnellstmöglich auf das Szenario eines ungeregelten Brexit vorzubereiten. In diesem Falle wird Großbritannien datenschutzrechtlich gesehen zu einem Drittland, in welches Datentransfers nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich sind. Eine Hilfestellung, um Datentransfers zukünftig rechtmäßig durchführen zu können, bietet die „Information note on data transfers under the GDPR in the event of a no-deal Brexit“ des Europäischen Datenschutzausschusses. Danach sind im Bereich des Datenschutzes verschiedene Anpassungen vorzunehmen, um auch künftig Daten rechtmäßig nach Großbritannien übermitteln zu können. Dies gilt sowohl für Datentransfers innerhalb eines Unternehmens, im Konzern als auch an dritte Unternehmen.

Welche datenschutzrechtlichen Schritte und Anpassungen Sie en Detail vornehmen sollten, lesen Sie im nachfolgenden Fachbeitrag hier…  

Weitere Infos:
Noreen Loepke
Leiterin Rechtsabteilung & Service Recht
Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.
E-Mail: bmerecht(at)bme.de

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