Festakt 20 Jahre BMÖ

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ) feierte am 5. Juni in Wien sein Jubiläumsevent mit namhaften in- und ausländischen Vertretern von Unternehmen, Wissenschaft, Praxis, Institutionen und Medien.

In stimmungsvoller Atmosphäre feierte der BMÖ in Wien sein 20-jähriges Verbandsjubiläum. Foto: BMÖ In stimmungsvoller Atmosphäre feierte der BMÖ in Wien sein 20-jähriges Verbandsjubiläum. Foto: BMÖ

Der BMÖ hat am 05.06.2018 im Wiener Haus der Ingenieure in einem Festakt sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Der Verband begleitet seit 1998 Führungskräfte und Leistungsträger aus Einkauf und Supply Chain Management, heißt es in einer BMÖ-Pressemitteilung.

„Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Einkaufs  als Wertschöpfungsfaktor Nr. eins ist und  bleibt für uns eine ständige Herausforderung“, sagte Heinz Pechek, Geschäftsführender Vorstand des BMÖ, in seiner Begrüßungsrede. Der Verband werde sich auch künftig für die Verbesserung des Stellenwertes der Leistungsträger im Einkauf einsetzen.

„Den Entscheidungsträgern des BMÖ ist es in all den Jahren stets gelungen, ein äußerst attraktives Angebot für die gesamte Einkaufs-Community auf die Beine zu stellen“, betonte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Silvius Grobosch, in seiner Grußadresse.

Der BMÖ biete als Fachverband seinen Mitgliedern Know-how, Qualifikation und Netzwerk auf allerhöchstem Niveau. Er biete seinen Mitgliedsunternehmen zudem einen Wissensvorsprung von unschätzbarem Wert. So hat der BMÖ die Diskussion zu „Industrie 4.0“ im Jahr 2015 mit der Initiative „Task Force Einkauf 4.0“ handlungsschnell aufgegriffen und hierbei den Einkauf als zentralen Schlüsselfaktor und Key Player im Prozess der digitalen Transformation positioniert. Grobosch: „Wer im BMÖ aktiv ist, der kennt auch die aktuellen Trends in Einkauf, Supply Chain Management und Logistik.“

BMÖ-Präsident Dr. Christian Haring, Director Global Supply Chain Management, AVL List GmbH, wies auf den wachsenden Stellenwert des Einkaufs bei Global Playern und KMU hin : „Zukaufanteile von bis zu 80 Prozent belegen die besondere Bedeutung der Beschaffung für die Wertschöpfung der Unternehmen. In Zukunft werden der Einkauf von Innovation und das Management von Beziehungen entlang der internationalen Supply Chains den Erfolg und Unterschied ausmachen.“

Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck, zuständig für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, kündigte in ihrer Videobotschaft an, die Rahmenbedingungen für Österreichs Unternehmen zügig ändern zu wollen. Stichworte: Senkung von Lohnnebenkosten und Steuern für mehr Wettbewerbsfähigkeit.

Heinz Pechek verdeutlichte, dass fehlende Rechtsgrundlagen rund um die Digitalisierungsproblematik die Unternehmen ebenso hemmten wie der unzulängliche Breitbandnetzausbau. Österreich stehe laut Digital Economy and Society Index (DESI) der Europäischen Kommission 2018 gerade mal auf Platz 11 in der globalen Digitalisierungslandschaft, knapp vor Malta, Litauen und Deutschland.

IFPSM-Award
Zum Abschluss des BMÖ-Events wurde Dr. Christian Haring vom Weltverband International Federation of Purchasing and Supply Management (IFPSM) ausgezeichnet. CEO Malcolm Youngson verlieh dem BMÖ-Präsidenten den Garner Thémoin Award für besonderes Engagement.

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