Frachten: Konjunktur stützt die Gütermenge

Preisanpassungen fallen aber wegen Kontrakten und dem Wettbewerb zögerlich aus.

Die Konjunktur in Deutschland bleibt weiter in Fahrt:  Mit Hilfe gestiegener Auftragsbestände erzielte das Verarbeitende Gewerbe im April die zweithöchste Produktionszuwachsrate seit Mai 2011. Für die Logistikbranche bedeutet das, dass die zu transportierende Gütermenge in Deutschland in diesem Jahr eher ansteigen, zumindest aber nicht unter das aktuell erreichte Niveau fallen wird. Leichte Frachtratenerhöhungen sind gegenüber dem ersten Quartal bereits festgestellt worden. Dieser Trend setzt sich nun moderat fort, obwohl sich der niedrige Dieselpreis hier tendenziell eher vorteilhaft auswirkt.

Da es kurzfristig noch genügend Laderaum geben dürfte, fallen die Anpassungen bislang aber nur zögerlich aus, zumal Änderungen bei den in Kontrakten festgezurrten Transportpreisen innerhalb eines Jahres ohnehin eher die Ausnahme sind. Auf Langstrecken werden die Frachtraten ohnehin von der Wettbewerbssituation gedeckelt, da hier vermehrte ausländische Konkurrenz dafür sorgt, dass Speditionen vermutlich keine Preisanpassungen durchsetzen können. Auffällig bleiben die hohen Preisunterschiede, die Verlader bei gleicher Leistung zahlen müssen: Mit 50 Prozent lässt sich die größte Streuung bei nationalen Transporten auf kürzeren Entfernungen beobachten.

Mehr über die Preisentwicklung bei Frachten lesen Sie im aktualisierten BME-Preisspiegel für das zweite Quartal 2014. Dieser enthält:

  • Aktuelle Entwicklungen und Trends im Logistikmarkt
  • Straßenfrachten national (Komplettladung) in 6 Entfernungsklassen in €/km
  • Straßenfrachten international (Komplettladung) in 4 Ländergruppen in €/km
  • Preisentwicklungen und Prognosen
  • Green Logistics – Modethema oder langfristiger Trend?

Eine Leseprobe und die vollständige Ausgabe (Schutzgebühr: 580 Euro zzgl. MwSt. für BME-Mitglieder, 680 Euro für Nicht-Mitglieder) können angefordert werden bei:

Volkmar Klein
Bereichsleiter Benchmark-Services
Telefon: 069 / 3 08 38-3 01
Telefax: 069 / 3 08 38-1 99
E-Mail: volkmar.klein@bme.de

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