Im Fokus: Kartellverfahren gegen Automobilzulieferer

Auf der am 13. September 2013 stattgefundenen "17th Annual Competition Conference" in Florenz stellte Joaquín Almunia, Vize Präsident der EU-Kommission mit Zuständigkeit für Wettbewerbsrecht, Positionen und Entwicklungen des europäischen Wettbewerbsrechts dar.

Auf der am 13. September 2013 stattgefundenen "17th Annual Competition Conference" in Florenz stellte Joaquín Almunia, Vize Präsident der EU-Kommission mit Zuständigkeit für Wettbewerbsrecht, Positionen und Entwicklungen des europäischen Wettbewerbsrechts dar.

In seiner Rede führt Almunia aus, dass mehrere Verfahren gegen Automobilzulieferer wegen unerlaubter Zusammenarbeit und Preisabsprachen laufen. Laut Kommission laufen derzeit Ermittlungen bezüglich 100 verschiedenen Produkten und hinsichtlich 70 Unternehmen im Bereich der Kfz-Zulieferteile.

Bereits im Juli 2013 hatte die EU-Kommission gegen vier Automobilzulieferer wegen verbotener Absprachen bei der Lieferung von Kabelbäumen ein EU-Bußgeld von insgesamt 141,8 Mio. EUR verhängt. Betroffen hiervon waren die Kfz-Zulieferer Yazaki, Leoni, SYS und Furukawa.

Vertiefende Erläuterungen zum deutschen und europäischen Kartellrecht sind im BME-Praxisleitfaden „Kartellrecht“ (2. Aufl. 2011), enthalten und können gegen eine Schutzgebühr von 15,00 Euro zzgl. MwSt. beim BME bezogen werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter www.bme.de/kartellrechts-compliance und www.bme.de/compliance-lieferantenmanagement.

 

 

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