Kennzahl: Bearbeitungskosten je Rechnung

Durch Schritte wie z.B. die Automatisierung sind kräftige Kostensenkungen möglich.

Seit nunmehr sieben Jahren gibt der BME das Leistungsbarometer für den Einkauf heraus: Die BME-TOP-Kennzahlen im Einkauf 2013. Darin erfasst werden Kennzahlen zu Struktur, Qualität, Savings, Methoden, Prozessen und Kosten. Im Vergleich zu vergangenen Jahren, welche durch starke Effizienzverbesserungen geprägt waren, sind in der aktuellen Periode nur noch leichte Kostensenkungen zu verzeichnen.

Hohes Einsparpotenzial in der Rechnungsprüfung

Wiederentdeckt hat der Einkauf aber die Rechnungsprüfung, wo viele Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht haben. Dank der verstärkten Automatisierung der Rechnungsprüfung, der zunehmenden Verbreitung von E-Invoicing oder dem Auslagern dieser Tätigkeiten konnten die Unternehmen ihre Bearbeitungskosten in vergangenen zwei Jahren um fast ein Drittel reduzieren. Im Schnitt betragen sie nur noch 15 Euro je Eingangsrechnung. Die Besten wenden dabei gerade einmal noch fünf Euro pro Vorgang auf.

Der Wert ist gemeinsam mit der Anzahl der Rechnungen pro Bestellung zu betrachten. Wenn beispielsweise mit einer Rechnung mehrere Bestellungen abgerechnet werden, ergeben sich automatisch höhere Rechnungskosten, als wenn eine Bestellung mit mehreren Rechnungen beglichen wird.

Weitere Infos und Bezug der BME-TOP-Kennzahlen im Einkauf 2013:

Volkmar Klein
Bereichsleiter Benchmark-Services
Telefon: 069 / 3 08 38-3 01
E-Mail: volkmar.klein@bme.de

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