KOINNO gehört zur Hightech-Strategie

Das Projekt ist Baustein der Bestrebung, Deutschland zum Innovationsführer zu machen.

Das "Kompetenzzentrum innovative Beschaffung (KOINNO)" hat es in die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung geschafft. Der Anfang September vom Bundeskabinett beschlossene Strategieplan steht für das Ziel, Deutschland zum "Innovations-Weltmeister" zu machen: Gute Ideen sollen schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen überführt werden und das Wachstum und den Wohlstand in Deutschland stärken. "Angesichts des großen internationalen Konkurrenzdrucks müssen wir aufpassen, dass wir unsere wissenschaftliche und wirtschaftliche Spitzenstellung halten", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Mit dem Kompetenzzentrum sollen künftig Anreize durch eine innovative öffentliche Beschaffung geschaffen werden, zumal vom Nachfrageverhalten des Staates eine Hebelwirkung für die Innovationsleistung der Wirtschaft und der mit ihr kooperierenden Forschungsinstitute ausgelöst werden kann. Auch Länder und Kommunen sollen angehalten werden, verstärkt innovative Produkte und Dienstleistungen nachzufragen. Hierzu haben die Wirtschaftsminister der Länder einen Beschluss gefasst, der darauf abzielt, die Themen Nachhaltigkeit und Innovation in die Beschaffungsrichtlinien aufzunehmen.

Das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durch den Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) betreute Kompetenzzentrum wird weiter ausgebaut. Ebenso werden Pilotvorhaben zur vorkommerziellen Auftragsvergabe initiiert, um Entwicklungsvorhaben, bei denen mehrere Entwickler im Wettbewerb neue Lösungen für den öffentlichen Bedarf erarbeiten, auch in Deutschland zu fördern. Innovative Aspekte werden auch bei der anstehenden Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinien in nationales Recht berücksichtigt. Dies gilt insbesondere auch für den Kauf energieeffizienter Produkte.

Mehr Infos:

» www.koinno-bmwi.de

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