04.03.2014 //

Krim-Krise verunsichert die Märkte

BME: Lieferketten allerdings noch nicht beeinträchtigt

„Die aktuelle Krim-Krise sowie die damit verbundenen Spannungen zwischen der Ukraine und Russland beeinträchtigen die internationalen Lieferketten vorerst noch nicht. Die Transportwege in den Westteil der Ukraine, insbesondere nach Kiew, sind weitestgehend frei. Einschränkungen gibt es lediglich auf der Krim“, sagte Gunnar Gburek, Fachbereichsleiter Logistik des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik  e.V. (BME), in Frankfurt. Von Produktionsbeeinträchtigungen deutscher Firmen in der Ukraine sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts bekannt. Allerdings wachse die Sorge deutscher Unternehmen vor einer drohenden Staatspleite der osteuropäischen GUS-Republik sowie dem Verfall der Landeswährung Griwna, die aufgrund der jüngsten Ereignisse massiv an Wert verloren habe. Darüber hinaus verunsichere der Konflikt die internationalen Märkte.
 

 

Frank Rösch, BME

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