28.04.2017 //

Letzte Meile im MGM: anstrengend und fordernd

Wenn im Materialgruppenmanagement Kategorien zusammengefasst werden, bietet sich Spielraum für Einsparungen im Einkauf. Ein globales Roll-out braucht Zeit und Nerven.

Foto: Olivier Le Moal/Fotolia

Nur in wenigen Unternehmen sind Materialgruppenstrategien schlüssig formuliert und im ganzen Unternehmen umgesetzt. Ein globales Materialgruppenmanagement (MGM) hat ambitionierte Ziele und ist gerade auf der letzten Meile eine fordernde Aufgabe. Konkret bedeutet eine vollständige Umsetzung, dass die zentrale Einkaufsverantwortung für Materialgruppen eindeutig und weltweit geregelt ist. Alles ist schließlich standardisiert: Ziele, Prozesse, IT-Tools, Instrumente und Controlling.

Oft nutzt der Einkauf die Chance für eine Neuausrichtung im MGM, wenn im Unternehmen ohnehin größere Strukturveränderungen anstehen. Ein wichtiger Hebel für ein neues und globales Materialgruppenmanagement ist dabei die Kommunikation. Insbesondere, wenn der direkte Draht zu den regionalen Einkaufsorganisationen fehlt. Der projektverantwortliche Einkäufer kommt dabei um eine „Roadshow“ in die jeweiligen Regionen meist nicht umhin.

Ein weiterer Schritt, um zu einheitlichen Methoden zu gelangen, ist die Einführung eines Warengruppenmanagers in jedem Land bzw. in jeder Region. Dieser kann Aufgaben angehen wie eine global konsistente Systematisierung der Kategorien. Denkbar ist darüber hinaus auch ein Herunterschrauben der Kategorien. Die finale Implementierung ist der schwierigste Teil der Wegstrecke. Dann geht es um anspruchsvolle Themen wie die frühzeitige und nachhaltige Einbindung des Einkaufs durch die Bedarfsträger. Oder um eine global strategische Zusammenarbeit im Einkauf.

Der vollständige Artikel „Systematik schafft Mehrwert“ erscheint in der Mai-Ausgabe von BIP-Best in Procurement am 9. Mai. BME-Mitglieder erhalten das Magazin im Rahmen ihrer Mitgliedschaft.

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