10.05.2019 //

MARKET SCOPE

Market Insights

Grafik: Hays Technology Solutions GmbH Grafik: Hays Technology Solutions GmbH

Umfrage zu Werkverträgen und flexiblen Arbeitsverhältnissen

Wir hören oft, dass in IT und Engineering flexible Arbeitsverhältnisse wie Werkverträge, Arbeitnehmerüberlassung oder die Kooperation mit freiberuflichen Spezialisten immer wichtiger werden. Wir von der HAYS Technology Solutions GmbH wollten jedoch genauer wissen, wie Unternehmen in Deutschland dieses Thema sehen. Dafür haben wir über 300 Entscheider aus Unternehmen befragt, die gezielt solche Vertragsformen für die Projektarbeit einsetzen.

Der Eindruck bestätigt sich

Ein erstes Ergebnis ist, dass wir tatsächlich einen Umbruch hin zu flexibleren Arbeitsformen konstatieren können. Knapp die Hälfte der Befragten (46 %) gab an, dass sich das Verhältnis der Vertragsformen in den letzten drei Jahren verschoben hat. Folgefragen zeigen deutlich, dass es sich hierbei um eine Verschiebung hin zu flexiblen Vertragsformen handelt. Die bevorzugten Vertragsformen sind dabei heute Werkverträge (25 %) und die Arbeitnehmerüberlassung (21 %), gefolgt von der Zusammenarbeit mit freiberuflichen Spezialisten (17 %). Zudem erwarten 42% der Befragten eine Verstärkung des Trends – dem stehen gerade einmal 8% gegenüber, die mit einem Rückgang rechnen.

Gute Gründe für Veränderung im Einkauf

Strukturelle Veränderungen wie diese lassen sich meist auf gute Gründe zurückführen. Wir haben die Unternehmen, bei denen sich das Verhältnis der Vertragsarten verändert hatte, nach ihren Gründen gefragt. Das Ergebnis war erstaunlich homogen. Die drei häufigsten Antworten wurden jeweils von 73% der Befragten genannt: Regelkonformität im Beschaffungsprozess, Kostentransparenz und Qualitätssicherung.

Unsere weiteren Fragen beschäftigten sich mit der häufigsten Vertragsform, dem Werkvertrag. Auch hier zeigte sich ein einheitliches Ergebnis. Jeweils 86% der Befragten gaben an, dass Werkverträge gegenüber anderen Vertragsformen Vorteile bezüglich der Regelkonformität und der Kostenstruktur bieten, 75% der Befragten sagten auch, Werkverträge böten im Vergleich zu anderen Vertragsformen Vorteile hinsichtlich der Qualität der gelieferten Arbeit.

Von einfach bis komplex – Werkverträge in der Praxis

Über alle Branchen hinweg werden nicht nur einzelne Komponenten oder Projektteile, sondern auch vollständige Produkte und Systeme mit Werkverträgen umgesetzt. Das Verhältnis schwankt zwischen den Branchen nur leicht und liegt immer bei ca. 50:50. 80% der Projekte liegen in der Größenordnung bis 250.000 Euro, weitere 11% gehen bis zu 499.999 Euro, 9% bewegen sich sogar in noch höheren Größenordnungen.

71% der Werkverträge sind auf unter 12 Monate Laufzeit befristet. 42% der Unternehmen verwenden Werkverträge, um benötigtes Know-how mit kleineren Projekten (Volumina für 1 FTE) einzukaufen, immerhin 33% nutzen sie auch für ganze Teams, 25% sind nicht auf einen der Ansätze festgelegt.

63 % setzen auf einen Personaldienstleister

Und hier kommen wir ins Spiel. HAYS gründete 2014 mit der HAYS Technology Solutions GmbH eine eigenständige Projektgesellschaft für Service- und Werkverträge in den Bereichen Engineering und IT. Wir bieten Ihnen professionellen Service vom ersten Gespräch bis zur reibungslosen Abnahme. Aus unserem weltweiten Expertenpool stellen wir Ihnen das passende Team für Ihre Projekte zusammen – onsite oder offsite, ganz nach Wunsch. ISO-zertifizierte  Qualitätssicherung und hervorragendes Projektmanagement (IPMA Delta Competence Class 3) sorgen für die sichere Umsetzung selbst der komplexesten Projekte. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren: www.hays.de/ein-spaziergang

Kontakt:
Mario Schuster, M.A., MBA
Dipl.-Ingenieur
Geschäftsführer

Hays Technology Solutions GmbH
Brandstwiete 1
20457 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 300 859 390
Fax: +49 (0)40 300 859 299
Mobil: + 49 151 27656886
E-Mail: mario.schuster(at)hays.de

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