Milliardeninvestition ins Schienennetz

Bund und Deutsche Bahn haben ein Modernisierungsprogramm für die Schiene im Umfang von 86 Milliarden Euro beschlossen. Damit stieg das Volumen, das pro Jahr für Ersatzinvestitionen und Instandhaltung zur Verfügung steht, um 54 Prozent.

Foto: Deutsche Bahn AG / Jochen Schmidt

Die Modernisierung des Schienennetzes erreicht eine Rekordsumme. Bis 2030 werden 86 Milliarden Euro in Erhalt und Modernisierung des Schienennetzes investiert, wie das Bundesverkehrsministerium heute mitteilte. Geplant sind die Erneuerung von Gleisen und Bahnhöfen, Stellwerken und Energieversorgungsanlagen. Zu dem Programm trägt der Bund 62 Milliarden Euro bei, die Deutsche Bahn wird 24 Milliarden Euro Eigenmittel zur Verfügung stellen. Gegenüber dem vergangenen Planungszeitraum bedeutet dies eine Steigerung um jährlich 54 Prozent.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla haben heute im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz den Vertrag über die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet (LuFV III).

Die Investitionen fließen unter anderem in die Erneuerung von jährlich 2.000 Kilometern Gleis und 2.000 Weichen. Darüber hinaus sollen 2.000 weitere Eisenbahnbrücken erneuert werden, in die Stellwerkstechnik fließen sieben Milliarden Euro. Mehr Geld stehe zur Verfügung, damit Baustellen weniger Auswirkungen auf den Bahnverkehr und die Kunden haben. „Mit der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung können wir den Investitionsstau angehen und die Infrastruktur grundlegend modernisieren“, sagte DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz. Das Schienennetz werde dadurch robuster und zuverlässiger, die Bahnhöfe würden attraktiver.

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