04.07.2016 //

BME begleitete Sigmar Gabriel nach Griechenland

Um dem Land eine Perspektive zu bieten, wurden in Athen die Möglichkeiten zur Exportförderung besprochen. Der Verband nutzte die Reise zu intensiven Gesprächen.

Die BME-Vertreter Dr. Christoph Feldmann und Olaf Holzgrefe gemeinsam mit Sigmar Gabriel und der übrigen Delegation. Foto: BMWi/Maurice Weiss Die BME-Vertreter Dr. Christoph Feldmann und Olaf Holzgrefe gemeinsam mit Sigmar Gabriel und der übrigen Delegation. Foto: BMWi/Maurice Weiss

Der BME ist in der vergangenen Woche gemeinsam mit Sigmar Gabriel nach Griechenland gereist. Zentrales Ziel der insgesamt etwa 40-köpfigen Wirtschaftsdelegation mit Vertretern aus Verbänden, Unternehmen, Förderbanken sowie Bundestagsabgeordneten war die verstärkte Förderung der wirtschaftlichen Aufschwungs in Griechenland, unter anderem durch den Warenaustausch zwischen beiden Ländern. „Ziel meiner Reise mit deutschen Unternehmern ist es, Beziehungen aufzubauen, die beiden Seiten nützen“, sagte der Bundeswirtschaftsminister in Athen und betonte die Absicht, den Menschen im krisengeplagten Euro-Mitgliedsland wieder eine bessere wirtschaftliche Perspektive zu geben. Er und seine griechischen Amtskollegen Giorgos Stathakis (Wirtschaft, Entwicklung und Tourismus) und Panos Skourletis (Energie) unterzeichneten während der Reise eine Erklärung für eine verstärkte Kooperation.

Der BME beteiligte sich an der Delegation vor dem Hintergrund seiner internationalen Aktivitäten, mit denen sich der Einkäuferverband auch in anderen heimatnahen Regionen in Ost- und Südeuropa engagiert. „Gerade in der aktuellen Situation, wo sich die Briten gegen Europa entschlossen haben, leisten wir damit einen wichtigen Beitrag für eine stärkere Zusammenarbeit in Europa“, sagte der BME-Hauptgeschäftsführer, Dr. Christoph Feldmann. Er betonte, dass Einkaufsentscheider und Supply Chain Manager durch ihre Beschaffungsaktivitäten besonders effektive Brückenbauer sind. „Wenn deutsche Firmen im Ausland interessante und qualifizierte Partner entdecken, handelt es sich für alle Beteiligten um eine Win-Win-Situation“, pflichtete ihm Olaf Holzgrefe, Leiter International & Affairs beim BME, bei. Die Wirtschaft in Ländern wie Griechenland werde gestärkt, während deutsche Einkäufer auf der anderen Seite von den zusätzlichen Marktchancen profitierten.

Im Rahmen der Reise konnten Holzgrefe und Feldmann interessante Gespräche mit griechischen Verbänden und Unternehmen sowie den Delegationsteilnehmern führen. Außerdem konnten sich beide einen Eindruck von der aktuellen Lage in Griechenland verschaffen. Das Land kommt seit dem Ausbruch der Schuldenkrise nicht auf die Beine, wie die aktuellen Prognosen für die Wirtschaftsleistung zeigen. 2016 wird erneut mit einem rückläufigen BIP gerechnet. Dass Deutschland für Griechenland eine große Rolle spielt, ist nicht nur politisch bedingt, sondern auch wirtschaftlich. In den vergangenen Jahren war die Bundesrepublik der wichtigste Handelspartner vor Italien und Russland.

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