03.12.2018 //

Neu: BME-Leitfaden „Wertbeitrag des Einkaufs“

Anlässlich des BME-Symposiums hat der BME den Leitfaden „Wertbeitrag des Einkaufs“ veröffentlicht.

Grafik: BME e.V. Grafik: BME e.V.

Die Beschaffung nimmt bei Global Playern und KMU verstärkt eine Schlüsselfunktion ein: Wenn es um Wettbewerbsfähigkeit oder Kostensenkung im Unternehmen geht, ist der Einkauf in besonderer Weise gefordert. Er entwickelt sich zum Treiber des Unternehmenserfolgs. Vor diesem Hintergrund hat der BME 2014 die BME-Fachgruppe „Wertbeitrag des Einkaufs“ gegründet. Zentrale Idee ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch unter Einkaufsexperten aller Branchen.

Der vorliegende BME-Leitfaden ist Resultat der Fachgruppenarbeit. Er hilft Einkäufern auf 28 Seiten, sich im Dialog mit den Fachabteilungen auf Augenhöhe zu positionieren. Unterteilt in vier Kapitel, unterstützt die BME-Publikation die Leser bei der Verbesserung ihrer Strukturen und Prozesse im Einkauf.

Der Leitfaden „Wertbeitrag des Einkaufs“ wird exklusiv BME-Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Interessenten können sich die Publikation unter nachfolgendem Link – nach zuvor erfolgter Anmeldung unter „mein BME“ – herunterladen: https://www.bme.de/der-bme/fachinformationen-fuer-mitglieder/

Hintergrund

Qualifiziertes Beschaffungsmanagement setzt in vielen Unternehmen noch ein Umdenken voraus. Die Komplexität einzelner Beschaffungsprozesse verpflichtet den Einkäufer zunehmend, sein spezifisches Wissen in übergreifende Projekte und Teams einzubringen. Der Einkauf übernimmt eine Schnittstellenfunktion, schafft durch gruppenweite Zusammenarbeit Know-how und bündelt Wissen, das im Idealfall Produktion, Vertrieb und Logistik zur Verfügung steht.

Es kommt vor allem aber auf die Fähigkeit an, auch den internen Kunden zu verstehen und das, was er benötigt, von den richtigen Lieferanten zu beschaffen. In der Vergangenheit haben zu viele Einkaufsorganisationen darauf geschaut, was sie für gut befinden, ohne ihren Kunden zuzuhören. Der Einkauf muss zusammen mit den Bedarfsträgern im Team agieren. Diese dürfen den Einkauf nicht als einen bürokratischen Prozess sehen, durch den sie sich mühsam navigieren müssen, um zu bekommen, was sie brauchen.

Einkäufer sollten zudem eine breitere Palette an Managementfähigkeiten beherrschen. Sie müssen einen Blick für Geschäftschancen entwickeln. Materialgruppenmanagement ist Teil der modernen Einkaufsorganisation. Es wird von Einkaufsmanagern genutzt, um die für das jeweilige Unternehmen passende materialgruppenspezifische Beschaffungsstrategie festzulegen. Gelingt dieser Schritt, ist eine Optimierung des Lieferantenportfolios sowie Synergie- und Einspareffekte die positive Konsequenz.

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