24.03.2020 // Strategien, Methoden & Tools

Neu: BME-Whitepaper zur Nutzung elektronischer Marktplätze im öffentlichen Einkauf

Im BME-Whitepaper zur Nutzung von E-Marktplätzen werden die Unterschiede zu E-Procurement-Plattformen erläutert sowie die Potenziale zur Einsparung von Prozesskosten aufgezeigt. Durch das Vergaberecht ergeben sich für die öffentlichen Beschaffungsstellen spezielle Fragestellungen, die im Whitepaper näher beleuchtet werden.

Foto: Pixabay.com Foto: Pixabay.com

E-Marktplätze sind wie branchenübergreifende oder spezifische Kaufhäuser zu verstehen, nur in elektronischer Form. Dabei kann der Marktplatzbetreiber entweder die Rolle des Vermittlers für die Geschäftsanbahnung einnehmen oder selbst der Verkäufer der Ware sein. Der Zugang ist für alle potenziellen Kunden frei. Die Aufnahme der Handelspartner wird durch den Marktplatzbetreiber selektiv gesteuert.

„Die Nutzung von elektronischen Marktplätzen zur Beschaffung von C-Artikeln und Waren im Wert von unter 1.000 Euro ist für den öffentlichen Einkauf eine große Entlastung im Tagesgeschäft – da sind sich die Fachgruppenmitglieder der BME-Sektion Öffentlichen Auftraggeber einig“, betont Susanne Kurz, Leiterin der Sektion Öffentliche Auftraggeber und stellvertretende Projektleiterin des Kompetenzzentrums innovative Beschaffung (KOINNO). „Die Bestellabwicklung auf einem E-Marktplatz ist durchgängig elektronisch organisiert, so dass sich damit das Belegaufkommen enorm reduziert. Die Funktionalitäten bei der Rechnungsstellung wurden den Kundenanforderungen entsprechend weiterentwickelt. In punkto Vergaberecht stellt sich für die öffentlichen Auftraggeber die wichtige Frage, wer der Vertragspartner bei der Geschäftsabwicklung ist – der Handelspartner oder der Marktplatz selbst. Die Vermittlerrolle des E-Marktplatzes ist im Vergaberecht bisher nicht geregelt. Unabhängig davon sind E-Marktplätze im Portfolio der Bestellmöglichkeiten im öffentlichen Auftragswesen nicht mehr wegzudenken.“

„E-Marktplätze werden auch immer mehr im Unternehmenseinkauf eingesetzt,“ ergänzt Mirjam Zeller, Geschäftsführerin der Marketing GmbH. „Wie die Integration gelingen kann, welche IT-Lösungen es gibt und was noch zu beachten ist, diskutieren wir heute und morgen während der BME-eLÖSUNGSTAGE digital – der ersten digitalen Großveranstaltung ihrer Art.“

BME-eLÖSUNGSTAGE digital: Jetzt noch anmelden unter https://www.bme.de/bme-eloesungstage-digital/

Was sind BME-Whitepaper?
Die BME-Whitepaper sind eine neue Formatreihe, mit der die BME-Fachgruppen Einblicke in die Arbeit innerhalb der jeweiligen Fachgruppen und die dort erarbeiteten Ergebnisse geben wollen. Auf zwei bis drei Seiten werden unterschiedliche Themengebiete vorgestellt, insbesondere das gemeinsam festgelegte Verständnis, die Umsetzung in Unternehmen und die Vorgehensweisen aus der Praxis sowie den Erfahrungen in den Unternehmen. Die Whitepaper sind für BME-Mitglieder und Interessenten kostenfrei verfügbar und können heruntergeladen werden unter www.bme.de/whitepaper

Falls Sie Interesse an einer Mitarbeit in den BME-Fachgruppen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Mehr Informationen finden Sie unter: www.bme.de/fachgruppen

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