04.03.2014 // Indirekte Materialien

Packmittel: Preiserhöhungen auf breiter Front

GC-Karton ist im Januar bereits teurer geworden. Weitere Kartonsorten dürften folgen.

Angetrieben von der deutschen Konjunkturlokomotive deutet in der Packmittelbranche alles auf ein absatzstarkes Geschäftsjahr hin. Getragen vom Optimismus in Handel und Industrie, der an Hochständen diverser Konjunkturindikatoren wie etwa dem Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) ablesbar ist, müssen Einkäufer im laufenden Jahr mit Preiserhöhungen auf breiter Front rechnen, nachdem sich ein Großteil der Rohstoffe im vergangenen Jahr stabil gehalten hat.

Um Einkäufern ein Instrument zur Marktbeobachtung und Preisanalyse zu geben, veröffentlicht der BME quartalsweise den Preisspiegel Packmittel. Enthalten sind Preisindizes sowie kurz- und mittelfristige Prognosen für die wichtigsten Warengruppen und Vorprodukte. Bei Kartonagen ist es bereits spürbar, dass angekündigte Preiserhöhungen kein leeres Versprechen der Produzenten waren: Die Preise für GC-Karton sind im Laufe des Januars bereits um ca. 25 Euro je Tonne gestiegen. Da GD- und Graukarton dem wohl folgen werden, ist es ratsam, rechtzeitig zuzuschlagen, bevor die Spitzen im nächsten Quartal erreicht werden.

Ein Preisanstieg bahnt sich auch bei Holz an, so dass die von den Herstellern bereits angedrohten Erhöhungen für Europaletten in diesem Jahr wohl wahr werden. Anpassungen nach oben von 30 bis 50 Cent pro Stück sind schon in der ersten Jahreshälfte realistisch. Bei synthetischem Kautschuk dürfte die vom niedrigen Ölpreis mitgetragene Talfahrt zumindest zu einem Ende kommen: Der Preis stabilisierte sich zuletzt auf seinem niedrigem Niveau. 

Bezug:

Der vollständige BME-Preisspiegel (Schutzgebühr: 580 Euro zzgl. MwSt. für BME-Mitglieder, 680 Euro für Nicht-Mitglieder) kann angefordert werden bei:

Volkmar Klein
Bereichsleiter Benchmark-Services
Telefon: 069 / 3 08 38-3 01
Telefax: 069 / 3 08 38-1 99
E-Mail: volkmar.klein@bme.de

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