Preisspiegel Frachten: Anstieg ist absehbar

Noch aber halten ausreichende Kapazitäten und der Dieselpreis die Dynamik in Schach.

Die Konjunktur brummt und bringt langsam die Transportmärkte in Bewegung. Mit dem im Januar erreichten 32-Monatshoch beim Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI)  ist die deutsche Industrie schwungvoll ins neue Jahr gestartet. Eine folgerichtig ausgeweitete Produktion kurbelt die Nachfrage nach Frachtraum an und erhöht so die Wahrscheinlichkeit anziehender Transportpreise, wie der aktuelle Preisspiegel Frachten des BME zeigt. Auch wenn die Preiserhöhungen bislang noch durch ausreichende Kapazitäten in Schach gehalten und zum Teil durch günstige Dieselpreise ausgeglichen werden, sind langfristige Preiserhöhungen abzusehen.

Bereits jetzt sind leichte Preiserhöhungen festzustellen. Gerade auf den kürzesten Distanzen erhöhen sich die Frachtraten sowohl im nationalen als auch internationalen Straßengüterverkehr – besonders betroffen sind Transporte in westeuropäische Länder. Bei den nationalen Frachtraten – insbesondere auf Kurzstrecken – beträgt die Preisspanne zwischen den Frachtraten einzelner Verlader bis zu 100 Prozent.

Der BME-Preisspiegel Frachten bietet Einkäufern ein neutrales verlässliches Tool zur Markbeobachtung und Analyse. Die aktuelle Ausgabe berichtet über die Straßenfrachten für Lkw bis 80cbm im nationalen und internationalen Güterverkehr mit Bezug zu Deutschland und deckt den Zeitraum zwischen dem ersten Quartal 2010 und dem ersten Quartal 2014 ab. Der dargestellten Bandbreite liegen die Einkaufspreise von rund 50 Verladern auf insgesamt mehr als 4.500 nationalen und internationalen Relationen zugrunde.

Bezug:

Der vollständige BME-Preisspiegel (Schutzgebühr: 580 Euro zzgl. MwSt. für BME-Mitglieder, 680 Euro für Nicht-Mitglieder) kann angefordert werden bei:

Volkmar Klein
Bereichsleiter Benchmark-Services
Telefon: 069 / 3 08 38-3 01
Telefax: 069 / 3 08 38-1 99
E-Mail: volkmar.klein@bme.de
 

Weiterempfehlen

Weitere Meldungen zu: