03.12.2019 //

rmr-Vorstand neu gewählt

Der BME Rhein-Main-Region hat ein neues Leitungsgremium, das die nächsten 4 Jahre die Geschicke der ältesten Gliederung im Einkäuferverband bestimmen wird.

Bitte schön lächeln: Der neu gewählte Vorstand des BME Rhein-Main-Region. Foto: David Schahinian Bitte schön lächeln: Der neu gewählte Vorstand des BME Rhein-Main-Region. Foto: David Schahinian

Behutsamkeit, Augenmaß, Zielstrebigkeit und manchmal auch Geduld. Das sind Tugenden, die für einen Porzellanwerker unabdingbar sind. Für die Mitgliederversammlung der BME Rhein-Main-Region (rmr) hätte also kaum ein besserer Ort als die Höchster Porzellanmanufaktur gefunden werden können: Sind es doch genau solche Qualitäten, die auch von der Führungsriege des Regionsverbandes erwartet werden. Die wahlberechtigten Teilnehmer hatten diesbezüglich vollstes Vertrauen in die Kandidaten, die für die ehrenamtliche Arbeit im Vorstand kandidierten: Er wurde einstimmig gewählt. Bei der anschließenden konstituierenden Sitzung wurde umgehend ein Generationswechsel angestoßen. 

Lothar Kunkel, seit 1979 BME-Mitglied und seit 2007 Vorsitzender des BME rmr, trat als Stellvertreter auf eigenen Wunsch ins zweite Glied zurück und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, während Manuel Schmidt, der bisher als Stellvertreter arbeitete, zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Auch die weiteren Vorstände stehen gleichermaßen für Kontinuität und Erfahrung sowie für Aufbruch und Innovation. Christine Bröder und Helma Göbel sind neu in das Gremium gewählt worden. Ekkehard Hahn (8 Jahre Regionsvorstand/Ehrennadel in Bronze) und Hans Jakob Strößenreuther hatten sich indes nicht mehr zur Wahl gestellt. Als Schatzmeister wurde Peter Leitsch im Amt bestätigt. Laurenz Büschel, Reiner Diehlmann, Christian Kessner, Evelyn Kunkel, Riccardo Kurto und Bärbel Reschke setzen ihre Vorstandsarbeit für vier weitere Jahre fort.

Eine 10.000 Mitglieder starke Gemeinschaft

Der Wahl vorausgegangen war ein Überblick über die zahlreichen Leistungen, die der BME Einkäufern bietet. Das war keineswegs eine Predigt an die Bekehrten: „Unser vielfältiges Angebot ist längst nicht allen durchgängig bekannt – auch den Mitgliedern nicht“, erklärte Dr. Frithjof Kilp, Bereichsleiter Verband und Kommunikation beim BME. Zudem waren unter den rund 40 Besuchern auch einige, die (noch) nicht Mitglied sind und sich sowohl über den BME rmr als auch die Höchster Porzellantradition informieren wollten.

Die knapp 10.000 Mitglieder können auf Leistungen und Services zurückgreifen, die auf vier Säulen beruhen. So sind die 38 Regionsverbände hervorragend vernetzt, was sich unter anderem im umfangreichen Veranstaltungsprogramm widerspiegelt. Firmenbesuche und Betriebsbesichtigungen ständen hier besonders hoch im Kurs, so Frithjof Kilp weiter. Eine Erfahrung, die der BME rmr bestätigen kann. Die Qualifizierung ist ein weiterer Schwerpunkt: „Wir sind in Deutschland der wohl größte Aus- und Weiterbilder im Bereich Einkauf.“ Publikationen wie die BIP, die bewusst als Fachmagazin und nicht als „Verbandspostille“ konzipiert sei, bilden eine weitere Säule, ebenso wie Services, zu dem auch die internationalen Aktivitäten zählen. Diese wurden und werden weiter ausgebaut, berichteten Lisa Immensack, internationale Projektmanagerin beim BME, sowie der China-Beauftragte Riccardo Kurto.

 

 

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