„transport logistic 2019“: BME zeigte Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategien auf

Neuer Teilnehmerrekord: Über 250 Einkaufsmanager, Supply Chain Manager und Logistiker besuchten das BME-Forum „Supply Chain Management: Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Supply Chain“ im Rahmen der Leitmesse für Logistik und Transport.

„transport logistic 2019“: Über 250 Einkaufsmanager, Supply Chain Manager und Logistiker – so viele wie noch niemals zuvor im Rahmen eines BME-Messeforums – diskutierten Digitalisierungs- Nachhaltigkeitsstrategien auf der Internationalen Fachmess „transport logistic 2019“: Über 250 Einkaufsmanager, Supply Chain Manager und Logistiker – so viele wie noch niemals zuvor im Rahmen eines BME-Messeforums – diskutierten Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategien auf der Internationalen Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Foto: BME e.V.

„Bei der Digitalisierung muss darauf geachtet werden, dass sie auch wertschöpfend eingesetzt wird. Auf gar keinen Fall dürfen dabei die Menschen vergessen werden“: Mit diesem Resümee schloss Carsten Knauer, Leiter Sektion Logistik des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., das mit über 250 Teilnehmern ausgezeichnet besuchte Fachforum „Supply Chain Management: Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Supply Chain“ auf der Fachmesse „transport logistic 2019“ in München.

Im Rahmen der BME-Veranstaltung hatte Michael Huth, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistik, an der Hochschule Fulda, zum Themenkomplex „Digitalisierung in Supply Chains: Wie steht es um die Umsetzung?“ referiert. Der renommierte Experte stellte die Ergebnisse der aktuellen Online-Erhebung „Digitalisierung in Supply Chains“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) und der Hochschule Fulda detailliert vor. Angesprochen wurden 251 Supply Chain Manager und Führungskräfte in angrenzenden Bereichen wie IT, Logistik, Produktion oder Materialfluss. Gefragt wurde, wie intensiv elektronische Lösungen wie beispielsweise Blockchain, Cloud Computing, 3D-Druck oder künstliche Intelligenz für die Digitalisierung der Lieferketten genutzt werden.

„Die Umfrage-Ergebnisse haben uns überrascht“, so der Dozent. So seien viele der aktuellen Digitalisierungstechnologien wie Roboter und Automatisierung oder selbstfahrende Fahrzeuge den befragten Supply Chain Managern zwar bekannt. Dennoch gebe es elektronische Lösungen wie Digitaler Zwilling, Uberization of freight oder Low-cost Sensor Technology, die von ihnen kaum oder gar nicht genutzt würden. Huth appellierte deshalb an die Entscheidungsträger, bestehende Wissenslücken schnell zu schließen. Ansonsten bestehe insbesondere für KMU die Gefahr, den Digitalisierungszug zu verpassen. Darüber hinaus müsse das Berufsbild des Supply Chain Managers künftig einen stärkeren Bezug zum industriellen Internet der Dinge als bisher haben.

Im zweiten Teil des Forums erläuterte Norbert Dierks, Referent Nachhaltigkeit und Logistiksteuerung der BMW Group, dem Fachpublikum, welche Nachhaltigkeitsstrategie die BMW Group in der Transportlogistik verfolgt. Dierks sieht BMW als Global Player zusammen mit anderen Großkonzernen in der Verantwortung, KMU den Rahmen zu schaffen, um auch mit geringeren finanziellen und personellen Ressourcen ebenfalls im Klimaschutz aktiv zu werden. „Durch Nutzung von Kombiverkehr und die Verlagerung von Transporten auf die Schiene können CO2-Emisionen signifikant reduziert werden. Angebote einzelner Speditionen hinsichtlich Compressed Natural Gas (CNG) und elektrischen Antrieben gilt es zudem konsequent zu nutzen“, betonte der Dozent.

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