06.05.2014 //

Vergabe: Keine Fortschritte bei Innovationen

Zwischenstand der BMWi-Umfrage: Trotz neuer Vorschriften hat sich noch nicht viel getan.

Öffentliche Stellen kommen bei der Berücksichtigung von Innovationen im Vergabeprozess nicht voran. Wie erste Zwischenergebnisse der laufenden Umfrage des Kompetenzzentrums innovative Beschaffung (KOINNO) zeigen, spielen Innovationen trotz der jüngsten Lockerung der Vorschriften im Vergabeprozess nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.

Immerhin zwei von drei Teilnehmern haben sich zwar klare Ziele für die Beschaffung gesetzt, Innovationen sind dabei allerdings nur von jeder vierten öffentlichen Institution genannt worden – und das, obwohl fast die Hälfte in den letzten drei Jahren praktische Erfahrung mit innovativen Projekten gesammelt hat. Bislang ist es also noch nicht in den Ämtern angekommen, dass bei der öffentlichen Vergabe künftig mehr Spielraum für strategische und innovative Ansätze besteht. Schließlich soll nicht mehr der niedrigste Preis das entscheidende Kriterium für die Auftragsvergabe sein, sondern das wirtschaftlichste Angebot.

Außerdem zeigt die noch laufende Befragung, dass Kommunikation und Vernetzung die Basis für Innovationsprojekte bilden. Zusammen kann man voneinander lernen, sich über bisherige Projekte, Ideen und Ansätze austauschen und erfolgreiche Beispiele anderer Institutionen als Vorzeige- bzw. Pilot-Projekt für eigene Belange nehmen.Hier setzt das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung mit konkreten Beispielen, themenspezifischen Fachgruppen und strategischen Dialogen an: Helfen Sie uns deshalb durch Ihre Teilnahme an der Umfrage, mit der wir auch Ihre Belange erfassen und dem BMWi entsprechende Handlungsempfehlungen unterbreiten können:

» Zur BMWi-Umfrage „Innovative Beschaffungstrends des öffentlichen Sektors“

» Mehr Infos zu den Zwischenergebnissen der Studie

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