23.01.2014 //

Zuversicht in der ostdeutschen Industrie

IWH: Umsatzerwartungen und Beschäftigungspläne für 2014 im Plus

Die ostdeutsche Industrie startet zuversichtlich ins neue Jahr. Ein wichtiges Indiz hierfür sind die Umsatzerwartungen für 2014. Die Unternehmen gehen von einer kräftigen Expansion aus, berichtet das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Jedes fünfte Unternehmen erwarte einen Zuwachs von mehr als 10 Prozent. Auch die Beschäftigungspläne seien deutlich optimistischer als ein Jahr zuvor. Bezogen auf den Personalbestand Ende 2014 deute sich ein klares Übergewicht der Unternehmen mit geplantem Personalaufbau gegenüber solchen mit Personalabbau an. Reichlich ein Drittel wolle Personal einstellen, nur jedes zehnte Unternehmen gehe davon aus, dass bis Ende 2014 Beschäftigung abgebaut werde.

2013 waren die Geschäfte im Verarbeitenden Gewerbe zunächst schleppend gelaufen, heißt es weiter. Erst im dritten Quartal gab es einen Aufwärtsschub, und die Erwartungen wurden deutlich optimistischer. Die Auftragslage, die Produktions- und Ertragserwartungen verbesserten sich. Die schwache Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2013 habe Spuren bei den realisierten Umsätzen hinterlassen. Sie blieben 2013 deutlich hinter den Erwartungen zurück. Am besten lief es noch für die Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern. Auch die Ertragslage verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr. Vor allem die Hersteller von Investitionsgütern litten unter einer schwachen Nachfrage, teilte das IWH in Halle (Saale) abschließend mit.

 

Frank Rösch, BME
 

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