Baldige Konjunkturerholung im Euroraum?

EUROFRAME-Prognose: Zwar werde die Wirtschaft noch das gesamte erste Quartal unter den Folgen der zweiten Covid-19-Welle leiden; eine deutliche Erholung dürfte aber starten, wenn große Teile der Bevölkerung geimpft seien und die Zahl der Neuinfektionen deutlich zurückgehe.

Die aktuelle EUROFRAME-Prognose macht Hoffnung auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung des Euroraums. Foto: Andrzej Rembowski/pixabay.com Die aktuelle EUROFRAME-Prognose macht Hoffnung auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung des Euroraums. Foto: Andrzej Rembowski/pixabay.com

Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum dürfte dieses Jahr um 4,9 Prozent und 2022 um 3,1 Prozent steigen. Dies erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute der EUROFRAME-Gruppe, zu der auch das IfW Kiel gehört (Euroframe: Economic Assessment of the Euro Area: Winter 2020/2021). Zwar werde die Wirtschaft noch das gesamte erste Quartal unter den Folgen der zweiten Covid-19-Welle leiden, teilt das Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) mit. Eine deutliche Erholung dürfte aber starten, wenn große Teile der Bevölkerung geimpft seien und die Zahl der Neuinfektionen deutlich zurückgehe, womit die Experten ab dem zweiten Quartal rechnen.

„Im Bereich persönliche Dienstleistungen und privater Konsum haben die Menschen einiges nachzuholen, man denke nur an Urlaubsreisen oder Restaurantbesuche. Die Wirtschaftsdynamik dürfte hier schlagartig zunehmen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt. Die Erholung im Euroraum hängt damit am Impffortschritt und einer erfolgreichen Eindämmung der Pandemie. Das 750-Milliarden-Hilfspaket der EU ist erst ab 2022 richtig zu spüren, sowohl für die Konjunktur als auch im EU-Haushalt“, sagte IfW-Konjunkturforscher Klaus-Jürgen Gern.

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