10.06.2021 //

BME rmr-Webinar – Internetrecherche im Einkauf: Nicht suchen – sondern finden!

Ob man jemandem schreibt: „Ich habe Dich ungeheuer gern“, oder: „Ich habe dich Ungeheuer gern“ – das ist ein großer Unterschied.

Peter Insam, Einkaufsleiter des Personaldienstleisters Hays, informierte Einkaufsmanager des BME rmr über die passgenaue Internetrecherche in der Beschaffung. Foto: BME rmr Peter Insam, Einkaufsleiter des Personaldienstleisters Hays, informierte Einkaufsmanager des BME rmr über die passgenaue Internetrecherche in der Beschaffung. Foto: BME rmr

Bei Internetrecherchen verhält es sich nicht anders, machte Peter Insam deutlich. Je präziser man sucht, desto besser sind die Ergebnisse. Der Einkaufsleiter und Prokurist des Personaldienstleisters Hays hatte für die in der Spitze rund 50 Teilnehmenden des BME rmr-Webinars einen ganzen Werkzeugkasten voller Tipps und Tricks mitgebracht, die schneller und besser zum Ziel führen. Denn meist wird vergessen, dass das Netz mehr zu bieten hat als eine schnöde Google-Suche.

Natürlich, sie ist nicht schlecht. Aber auch sie bietet viel mehr als den schlanken Suchschlitz auf der Startseite. Wer auf die „erweiterte Suche“ klickt, kann eine Vielzahl an Vorgaben machen, die zu relevanteren Ergebnissen führen. Obacht, wer mit seinem Konto angemeldet ist: Dann könnte unter anderem voreingestellt sein, dass bevorzugt Seiten aus der eigenen Region angezeigt werden. Für Wandertouren ist das hilfreich, doch wer eine Komponente aus China oder den USA beziehen will, schießt damit ein Eigentor. Eine weitere Möglichkeit der Begrenzung bei Suchen ist, die Google Apps zu nutzen. Wer etwas einkaufen will, erhält mit Google Shopping beispielsweise ausschließlich Händler angezeigt – und keine allgemeinen Seiten, die das Suchwort ebenfalls enthalten.

Der nächste Rat von Peter Insam klang zunächst paradox: „Gehen Sie auf die zweite Ergebnisseite, hier ist die Trefferquote meist höher.“ Das liegt vor allem daran, dass auf der ersten mittlerweile viele Anzeigen ausgespielt werden. Sie sind zwar als solche gekennzeichnet, versperren aber den Blick auf meist günstigere oder geeignetere Anbieter, so seine Erfahrung. Vor allem aber sollte klar sein, wonach gesucht wird. Wer etwa einen Covid 19-Selbsttest in großen Mengen einkaufen will, sollte ihn präzise benennen und mit dem Suchwort Lieferanten ergänzen. Andernfalls besteht die Gefahr, sich durch die Angebote unzähliger Kleinhändler wühlen zu müssen. Manchmal ebenfalls hilfreich ist der Zusatz „filetype:“. Wer beispielsweise ausschließlich Powerpoint-Präsentationen sucht, erhält auch nur diese, wenn er mit „filetype:ppt“ ergänzt.

Was Einkäufer glücklich macht

Oftmals sind Indexsuchmaschinen wie Google aber in der Beschaffung gar nicht das beste Mittel der Wahl. „Bei Katalogsuchmaschinen strahlt das Einkäuferherz“, so Peter Insam weiter. Hier werden nicht einfach automatisiert Seiten nach irgendwelchen Algorithmen ausgespuckt. Stattdessen ist das Angebot von Menschen zusammengetragen und geordnet worden – je nach Anbieter nach bestimmten Kriterien. „Wer liefert was“ oder „Europages“ sind zwei von vielen Verzeichnissen, die sich auf das B2B-Geschäft fokussiert haben. Da der Mensch aber in der Regel langsamer ist als die Maschine, muss darauf geachtet werden, dass die Angebote aktuell sind.

Auf der Internet-Seite des BME rmr können Sie den kompletten Artikel lesen. Zum Beitrag hier…

Autor: David Schahinian

Weiterführende Informationen über die Aktivitäten und kommenden Veranstaltungen des BME rmr finden Sie unter: https://rheinmain.bme.de

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