06.01.2022 //

BME und fleetcompetence Group veröffentlichen BME-Benchmark „Dienstwagen“

Die Kooperationspartner haben im Rahmen einer Befragung ermittelt, welche Maßnahmen Unternehmen auf dem Flottenmanagement-Sektor derzeit ergreifen, um für die zukünftigen Herausforderungen bestmöglich gewappnet zu sein.

Fuhrparkmanagement im Blickpunkt: Anhand des BME-Benchmarks Dienstwagen haben der Einkäuferverband und die fleetcompetence Group branchenübergreifende Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Fuhrparkflotte erarbeitet. Foto: Pixabay.com Fuhrparkmanagement im Blickpunkt: Anhand des BME-Benchmarks „Dienstwagen“ haben der Einkäuferverband und die fleetcompetence Group branchenübergreifende Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Fuhrparkflotte erarbeitet. Foto: Pixabay.com

Der Fuhrpark ist ein erheblicher Kosten- und Nachhaltigkeitsfaktor für Global Player und KMU. Vor diesem Hintergrund hat die BMEnet GmbH zusammen mit der fleetcompetence Group das BME-Benchmark „Dienstwagen“ branchenübergreifend von März bis Juni 2021 durchgeführt.

Basis für die Ergebnisse bildeten anonymisierte, unternehmensspezifische Daten. Aufgeschlüsselt nach Fuhrparkgrößen verteilen sich die am BME-Benchmark beteiligten Firmen wie folgt: Rund 37 Prozent der Unternehmen weisen eine Fuhrparkgröße von weniger als 150 Fahrzeugen auf. Rund 25 Prozent verfügen über einen Fuhrpark von 150 bis 1000 Fahrzeugen. Der Anteil der Unternehmen mit einer Flotte von mehr als 1000 Fahrzeugen liegt bei rund 12 Prozent.

Rund 93 Prozent der Umfrageteilnehmer haben Rahmenverträge mit Fahrzeugherstellern abgeschlossen. Dadurch sichern sich die Unternehmen verbesserte Konditionen bei den Fahrzeugpreisen durch Volumen bezogene Preisnachlässe und Sonderkonditionen für bestimmte Ausstattungspakete. Großer Pluspunkt der Rahmenverträge ist, dass die ausgehandelten Konditionen auch in ein Leasingkonzept überführt werden können. Die Leasinggesellschaft wendet dann kundenspezifische Nachlässe im Rahmen der Leasingkalkulation entsprechend an.

Knapp ein Drittel (33 Prozent) der befragten Unternehmen gab an, dass sie bis dato Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes ihrer Pkw-Flotte ergriffen haben. Ein wichtiger Stellhebel besteht hier in der Einführung von CO2-Obergrenzen für die Firmenfahrzeuge. Die Obergrenzen werden in der Fuhrpark-Richtlinie (Car Policy) festgelegt und sind für die Firmenwagenberechtigten bei der Bestellung des Fahrzeuges bindend.  

Hinsichtlich der bereits ergriffenen Maßnahmen verkörpern mit jeweils 57 Prozent die Auswahl von Fahrzeugen mit geringeren CO2-Emissionen sowie die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Marken- und Modellvorgaben die am häufigsten gewählten Instrumente. Auch der Ausschluss von Modellen, die die definierten Grenzwerte überschreiten, gehört zu den Kernkriterien (52 Prozent).

Ein weiterer Ansatz, CO2-Emissionen zu reduzieren, liegt auf der fahrzeugtechnischen Seite. Diesbezüglich konzentrieren sich 83 Prozent der Unternehmen auf die Beschaffung von Fahrzeugen mit umweltfreundlicherer Antriebsart (z.B. Elektro, Erdgas, Hybrid). Den Ausschluss bestimmter Fahrzeugmodelle (z. B. SUVs) oder das Herabsetzen der Motorisierung (Downsizing) nehmen aber nur 40 Prozent bzw. 30 Prozent in ihren Maßnahmenkatalog auf.

Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Leseprobe…

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Infos/Bezug:
Pierina Miladinovic, BMEnet GmbH
Projektmanagerin Benchmark Services
E-Mail: pierina.miladinovic(at)bme.de 

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