Corona-Krise: Normalisierung nicht in Sicht

Einer aktuellen BMÖ-Umfrage zufolge macht die Pandemie den deutschen und österreichischen Unternehmen weiter zu schaffen.

Viele Unternehmen rechnen angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Covid-19-Pandemie damit, noch bis mindestens Ende des Jahres im Krisenmodus operieren zu müssen. Foto: Tumisu/pixabay.com Viele Unternehmen rechnen angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Covid-19-Pandemie damit, noch bis mindestens Ende des Jahres im Krisenmodus operieren zu müssen. Foto: Tumisu/pixabay.com

Die Corona-Krise ist noch längst nicht überwunden. Viele Unternehmen ändern deshalb ihre Einkaufsstrukturen und handeln nach dem Motto „weniger Asien, mehr Europa“. Das sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage, die gemeinsam von Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ), Stöhr Faktor Unternehmensberatung und International School of Management 55 Firmen aus Österreich und Deutschland nach den Auswirkungen der Corona-Krise befragt hat. Ebenfalls im Fokust standen die Kunden-Lieferanten-Beziehungen und Industrie 4.0.

„Es ist wahrscheinlich, dass in Folge von Covid-19 mehr Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, als zunächst angenommen wurde. Daraus erwächst für Einkauf und SCM die dringende Aufgabe, sehr viel stärker als bisher auf finanzielle Stabilität und technologische Zukunftsfähigkeit ihrer Lieferanten zu achten“, betont Heinz Pechek, geschäftsführender Vorstand des BMÖ. Preise seien zu relativieren. Wenn Digitalisierung im Einkauf und in der Supply Chain mancherorts durch vergleichsweise zu geringe Investitionsbudgets und dann noch zusätzlich durch festgefahrene Arbeitsweisen behindert werde, verschenkten Unternehmen Zukunftspotenzial. Peckek: „Das Virus sollte als Katalysator dienen. Die Umfrage belegt, dass Unternehmen frühzeitig technische und unternehmensinterne Schwachstellen angehen und ihre Digitalisierungs-Roadmap fortschreiben müssen.“

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