30.06.2020 //

Einkaufsinitiative Westbalkan: Digitale B2B-Machmakings treffen den Nerv der Einkäufer

Online-B2B in Zeiten von Corona: Bis jetzt haben schon über 25 deutsche Unternehmen für die digitalen Matchmakings mit qualifizierten Lieferanten aus der Westbalkan-Region vom 8. bis 22. September zugesagt.

BU: Die Einkaufsinitiative Westbalkan geht 2020 bereits in die sechste Runde: Dieses Jahr führt der BME vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Matchmakings in Form von B2B-Wochen vom 8. bis 22. September 2020 zum ersten Mal digital durch. Foto: Fran BU: Die Einkaufsinitiative Westbalkan geht 2020 bereits in die sechste Runde: Dieses Jahr führt der BME vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Matchmakings in Form von B2B-Wochen vom 8. bis 22. September 2020 zum ersten Mal digital durch. Foto: Frank Rösch/BME e.V.

Bereits zum 6. Mal führt der BME federführend gemeinsam mit den deutschen Außenhandelskammern (AHK) des westlichen Balkan 2020 die Einkaufsinitiative Westbalkan im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Mit über 2000 B2B-Gesprächen terminierten Gesprächen insgesamt ist die Reihe nicht nur erfolgreich, sondern auch für den Einkauf eine wirkliche Hilfe. „In Corona-Zeiten ist vieles anders“, so Olaf Holzgrefe, Leiter International des BME, „aber mit über 25 beteiligten deutschen Unternehmen an den Online-B2B-Matchmakings haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen.“ Erstmals werden alle B2B-Gespräche virtuell durchgeführt. „Wir haben uns aufgrund der großen Resonanz dazu entschieden, die individuellen Wünsche der Einkäufer maximal zu berücksichtigen und veranstalten die Einkaufsinitiative nun als B2B-Wochen vom 8. bis 22. September 2020“, hebt Holzgrefe hervor.

Eigentlich wollten BME, AHK und BMWi gemeinsam mit der IHK Rhein-Neckar die Einkäufer und Lieferanten dieses Jahr in Mannheim persönlich begrüßen, doch Corona machte auch hier ein Umdenken notwendig. Die Einkaufsinitiative Westbalkan des BME im Rahmen von „Mittelstand Global – dem Markterschließungsprogramm für KMU“ des BMWi setzt aber auch 2020 trotz Corona Zeichen. Aktuell haben bereits über 25 deutsche Unternehmen mit ihrem Einkauf die Teilnahme an den B2B-Gesprächen zugesagt und zahlreiche Unternehmen prüfen noch die qualifizierten Lieferanten aus Kroatien, Slowenien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nord-Mazedonien, Kosovo und Albanien. „Der Zuspruch zeigt auch den Erfolg der Einkaufsinitiative in den vergangenen Jahren“ so Olaf Holzgrefe. Die Qualität und Vorbereitung der Unternehmen aus dem westlichen Balkan hat sich stetig verbessert. Viele deutsche Unternehmen und BME-Mitglieder haben ihre Lieferantenbasis in den vergangenen Jahren mit dem BME in dieser Region aufgebaut.

Gemeinsam mit den Partner-AHK vor Ort, die in den letzten Monaten intensiv die Lieferanten gemäß den deutschen Einkaufsbedarfen angesprochen haben und dem BMWi, wird auch die 2020er-Ausgabe der Einkaufsinitiative den Unternehmen die gewohnte Hilfestellung anbieten. „In einem Online-B2B fehlt etwas und trotzdem ist das persönliche Treffen gerade in der Geschäftsanbahnung wichtig“ sagt Olaf Holzgrefe. „Wir versuchen es hier, möglichst effizient zu organisieren, und sind froh, dass wir von der ersten Stunde mit den AHK auf dem Westbalkan dieses Projekt durchführen. Denn gerade in der aktuellen Situation profitieren wir als Partner von unseren Erfahrungen und der Routine der Teams.“

Weitere Infos:
olaf.holzgrefe(at)bme.de

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